Schiffsunfall im Nord-Ostsee-Kanal : Kollision in der Schleuse Brunsbüttel

Die Schleusenanlage in Brunsbüttel.

Die Schleusenanlage in Brunsbüttel.

Ein auslaufendes Schiff kollidiert mit einem in der Schleuse festgemachten Frachter. Die Schäden bleiben gering.

shz.de von
12. September 2018, 10:50 Uhr

Brunsbüttel | Am Montagmorgen sind in der Schleuse in Brunsbüttel zwei Schiffe bei einem Zusammenstoß beschädigt worden. Das teilte die Polizei mit. Die beiden Frachter konnten ihre Fahrt dennoch fortsetzen.

Gegen 6 Uhr kollidierte das unter der Flagge Panamas fahrende Stückgutschiff „Gundem Makbule“ während des seewärtigen Auslaufens aus der neuen Nordschleuse Brunsbüttel mit dem in der Schleusenkammer festgemachten niederländischen Containerschiff „Tina“.

An der „Tina“ und an der „Gundem Makbule“ entstand dabei an der Steuerbordseite Farbabrieb am Vorschiff. An dem Stückgutschiff kam es zudem zu Kaltverformungen am backbordseitigem Poopdeck und einem Defekt an einer Positionslaterne.

Da alle Schäden deutlich über der Wasserlinie lagen, konnten die Schiffe nach Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ihre Reisen fortsetzen.

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