Amrum und Kappeln : DGzRS in SH muss zu zwei Einsätzen in Nord- und Ostsee auslaufen

An Bord der 'Stadt Kappeln' hat Juliane Sebode das Sagen. Foto: dpa
An Bord der „Stadt Kappeln“ war die Maschine ausgefallen.

Von einem Fischkutter wird die Besatzung gerettet. Auf einem Fahrgastschiff fällt die Maschine aus.

shz.de von
12. April 2017, 18:38 Uhr

Amrum/Maasholm | Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) musste am Dienstag und Mittwoch gleich zwei Mal auslaufen. Am Dienstagabend gegen 23 Uhr waren zwei Fischer in der Nordsee vor Amrum mit ihrem Boot gestrandet. Nach einem Notruf brachten Seenotretter Schiff und Besatzung in Sicherheit, teilte die DGzRS am Mittwoch mit.

Der 17 Meter lange Fischkutter „Hartje“ war bei starkem Wind und zweieinhalb Meter hohen Wellen in der Nacht zum Mittwoch etwa eine Seemeile vor der Amrumer Westküste auf eine Sandbank getrieben. Der Kreuzer „Ernst Meier-Hedde“ habe die „Hartje“ auf den Haken genommen und in ruhigere See gezogen.

Am Mittwochnachmittag musste das Tochterboot des Seenotrettungskreuzers „Nis Randers“ aus Maasholm ein manövrierunfähiges Fahrgastschiff mit rund 80 Menschen an Bord Richtung Kappeln schleppen. Auf der 40 Meter langen „Stadt Kappeln“ war die Maschine ausgefallen. Während der Schleppfahrt gelang es der Besatzung, die Maschine wieder zum Laufen zu bringen. Nach DGzRS-Angaben erreichte das Schiff aus eigener Kraft Kappeln. Verletzt wurde niemand.

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