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Keine Verzögerung? : Deges: „A7-Ausbau bisher im Plan“

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Medienberichten zufolge soll sich der Baubeginn auf der A7 verzögern – dies weist die verantwortliche Planungsgesellschaft nun zurück.

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2014 | 14:19 Uhr

Hamburg | Die Planungsgesellschaft von Bund und Ländern für Fernstraßen, Deges, hat Spekulationen über eine Verzögerung des A7-Ausbaus zwischen Hamburg und dem Bordesholmer Dreieck zurückgewiesen. „Ich bin im Gegenteil stolz darauf, dass der Ablaufplan beim Vergabeverfahren vollständig eingehalten worden ist“, sagt Bernd Rothe, technischer Prokurist und Regionalbeauftragter der Deges für Norddeutschland. Als ebenso positiv bewertet er, „dass unterlegene Bieter kein Vergabeprüfverfahren angestrengt haben – das hätte ein halbes Jahr Zeitverlust bedeuten können.“

In einem Schreiben des Kreises Segeberg an Städte und Gemeinden  war zuvor von „Verzögerungen bei der Auswahl des Bauträgers“ die Rede gewesen. Eine Sachbearbeiterin aus dem Fachdienst Kreisplanung hatte damit die Verlegung einer Informationsveranstaltung zum A7-Ausbau am 27. August in Kaltenkirchen begründet. Wie die Segeberger Verwaltung zu ihren Erkenntnissen kommt, blieb am Freitag unklar. Bereits um kurz nach 12 Uhr war im dortigen Kreishaus niemand mehr für eine Stellungnahme erreichbar.

Im Kieler Verkehrsministerium sieht man ebenso wenig wie bei der Deges eine neue Lage. Deren Norddeutschland-Koordinator Rothe erläutert: Am 23. Juni habe sein Haus der Hochtief-Tochter Via Solutions den Zuschlag für die Verbreiterung der Autobahn von vier auf sechs Spuren erteilt – rechtzeitig vor Ablauf der dafür gesetzten Frist bis Ende Juni.  Das Unternehmen war aus vier Interessenten als kostengünstigstes  ausgewählt worden. Bis zum 26. August müsse Via Solutions nachweisen, dass die Projektfinanzierung stehe. Erst dann komme der Vertrag über das Projekt komplett zustande.

Deges-Sprecherin Etta Weiner erklärt die Verwirrung um den Beginn der Arbeiten damit, „dass oft der Projektstart mit dem Baustart verwechselt wird“. Der Projektbeginn bedeute jedoch nicht, dass Bagger und Schaufeln sichtbar seien – sondern nur, dass das Bau-Konsortium mit der konkreten Ausführungsplanung beginne. Weil also Details zum Ablauf von der Feinplanung des Bauunternehmens abhingen, so Rothe, sei es besser, die Informationsveranstaltung im Kreis Segeberg einige Wochen zu verschieben.

Der erste sichtbare Schritt des A7-Projekts besteht laut Deges darin, dass die vorhandenen Fahrbahnen so verbreitert werden, dass auf jeweils einer davon während der Hauptbauarbeiten der Verkehr vierspurig geführt werden kann. Damit rechnet Rothe frühestens im Oktober, spätestens im Dezember. Die Hauptbauphase werde seiner Einschätzung nach frühestens im Januar, möglicherweise aber auch erst im März 2015 anfangen. Da dabei zunächst Aufbrüche im Vordergrund stünden, müsse es nicht allzu mild sein. Mehr Klarheit herrscht darüber, wo dereinst die Arbeiten eingeleitet werden: Der erste Bauabschnitt erstreckt sich zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Ausfahrt Neumünster-Süd. 

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