zur Navigation springen

A7 bei Rendsburg : Blitzer an Rader Hochbrücke sind scharf

vom

Raser aufgepasst - die Testphase der vier Blitzer-Säulen auf der Rader Hochbrücke ist beendet. Seit Montagmorgen können Geschwindigkeitsüberschreitungen für alle Verkehrsteilnehmer teuer werden.

Schacht Audorf | Wer über die marode Rader Hochbrücke im Zuge der A7 rast, wird seit Montagmorgen zur Kasse gebeten. „Die vier Blitzer-Säulen laufen seit 9.12 Uhr im Echtbetrieb“, sagte Birte Pusback, Pressesprecherin am Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie gegenüber shz.de. Eine erste Auswertung der Maßnahme sei frühestens in einem halben Jahr geplant.

Die Radaranlagen erfassen die Geschwindigkeit von Pkw und Lkw und sollen dazu beitragen, dass sich alle an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten und das Bauwerk möglichst schonen. Nach Angaben des schleswig-holsteinischen Verkehrsministeriums werden dadurch Schwingungen verringert und die Fahrbahnplatte entlastet. Nach Experteneinschätzung hat die Brücke nur noch eine Nutzungsdauer von elf Jahren.

Video: Zu Besuch an der Rader Hochbrücke am 9. September:

Auf der maroden Autobahnbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal bei Rendsburg gilt für Lastwagen Tempo 60; Autos dürfen bei normalen Windverhältnissen 100 fahren. Hinweisschilder weisen im Vorfeld auf die Blitzer hin. Die aus dem Bußgeldern und Ordnungswidrigkeiten folgenden Einnahmen teilen sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde (Bußgeld) und an das Land (Ordnungswidrigkeiten).

Ende August hatte eine Firma die Säulen angebracht, am 1. September startete die Testphase. Die Kosten für die Blitzer betragen nach Ministeriumsangaben rund 250.000 Euro.

Auto- und Lkw-Fahrer müssen sich darüber hinaus in der Woche ab dem 21. September tagsüber zwischen 9 und 15 Uhr auf leichte Einschränkungen des Verkehrs einschränken. Grund ist eine erneute Kontrolle des Brückenzustands.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Sep.2015 | 11:27 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen