Lübecker Bucht : Bäderbahn: Pro Bahn und VCD kritisieren geplantes Aus

Ein Pluspunkt für jede Region ist ein gutes Nahverkehrsangebot auf der Schiene. Das soll die Bäderbahn in Ostholstein sichern.
Ein Pluspunkt für jede Region ist ein gutes Nahverkehrsangebot auf der Schiene. Das soll die Bäderbahn in Ostholstein sichern.

Bahn und Land halten den Fortbestand der Strecke für unwirtschaftlich. Gegen die Entscheidung regt sich Widerstand.

shz.de von
05. November 2017, 17:16 Uhr

Oldenburg/Kiel | Der Fahrgastverband Pro Bahn und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisieren das geplante Aus für die sogenannte Bäderbahn an der Lübecker Bucht. Eine Erhaltung und Modernisierung der Strecke Neustadt-Lübeck rechne sich und sei verkehrspolitisch sinnvoll, erklärten die beiden Verbände am Sonntag.

Die Landesvorsitzenden von Pro Bahn und VCD, Stefan Barkleit und Alexander Montana, schlugen vor, die Bäderbahn zu elektrifizieren und an die geplante Regio-S-Bahn-Linie nach Hamburg anzuschließen.

Das Kieler Verkehrsministerium hatte am Freitag mitgeteilt, Experten seien zu dem Ergebnis gekommen, dass der Fortbestand der eingleisigen Strecke nicht wirtschaftlich sei. Zuvor hatte schon die Deutsche Bahn im Einvernehmen mit der früheren Landesregierung erklärt, ein Ausbau der Strecke mit neuer Signaltechnik und Elektrifizierung parallel zur Hinterlandanbindung für den geplanten Fehmarnbelttunnel wäre nicht ansatzweise wirtschaftlich darstellbar.

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