Zwischen Kosel und Eutin : B76 wird ab April saniert - Vollsperrungen drohen

<p>Autofahrer auf der B76 müssen sich auf Einschränkungen einstellen.</p>

Autofahrer auf der B76 müssen sich auf Einschränkungen einstellen.

Die vielbefahrene Bundesstraße wird abschnittsweise erneuert. Die Arbeiten sollen bis zum Sommer 2018 dauern.

shz.de von
10. März 2017, 19:22 Uhr

Die vielbefahrene B76 wird von April an bis Sommer nächsten Jahres zwischen Kosel bei Eckernförde und Eutin (Kreis Ostholstein) auf mehreren Abschnitten grundlegend saniert. Die Kosten von 19,2 Millionen Euro für elf Einzelprojekte trägt der Bund, wie Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) am Freitag mitteilte. Alles sei so aufeinander abgestimmt, dass die Belastungen so gering wie möglich gehalten würden.

Durch die Sanierungsarbeiten wird es auch Vollsperrungen und weiträumige Umleitungen geben. Die größten Vorhaben werden in die Sommerferien gelegt, um Pendler nicht zu sehr zu belasten.

Eine der größten Maßnahmen wird die im April startende grundlegende Erneuerung zwischen der Anschlussstelle B76/B202 bei Raisdorf und dem Knotenpunkt Reuterkoppel. 1,8 Kilometer kosten dort sieben Millionen Euro. Eine Vollsperrung in den Sommerferien sei unumgänglich, hieß es. Im Sommer 2018 soll alles fertig sein. In Plön wird die Stadtsee-Brücke für knapp eine Million Euro in Ordnung gebracht.

Auch zwischen Eutin und A1 ist die B76 durchweg sanierungsbedürftig. Der besonders kritische Abschnitt bei Middelburg erhält zwischen Juni und August auf fünf Kilometern eine neue Decke für 2,8 Millionen Euro. „In den kommenden Jahren werden wir die Sanierung Stück für Stück an die A1 fortsetzen, damit Anwohner, Pendler, Urlaubsgäste und das Transportgewerbe wieder uneingeschränkt von der Flensburger Förde bis in die Lübecker Bucht freie Fahrt haben“, sagte Meyer.

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