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Fertigstellung der ersten Bauabschnitte : Ausbau der A7 – unterwegs auf neuem Asphalt in SH

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Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan. Die ersten Bauabschnitte beim A7-Ausbau in Schleswig-Holstein sind fast fertig.

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2016 | 12:38 Uhr

Nützen | Autofahrer auf der A7 können ab Juni erstmalig auf neuem Asphalt in Richtung Süden nach Hamburg rollen. Die Pressemitteilung von „Via Solutions“, der Projektgesellschaft zum Ausbau der A7 zwischen den Autobahndreiecken Hamburg-Nordwest und Bordesholm,  klingt technisch: „Die RiFa Süd ist in den Bauabschnitten 1, 3, 5a und 5b kurz vor der Fertigstellung“, heißt es. Der sechsspurige Ausbau in Schleswig-Holstein geht somit voran und liegt voll im Zeitplan.

Der Ausbau der A7 geht voran: Ein Viertel der Bauarbeiten ist geschafft, das Projekt ist im Zeitplan. Drei Tunnelbauten sollen in Schnelsen, Stellingen und Altona entstehen, die für Lärmschutz und ein besseres Zusammenwachsen der angrenzenden Stadtteile sorgen. Von Hamburg Nord-West bis Bordesholm wird die Autobahn verbreitert.

Auf den Abschnitten zwischen Bordesholm und Neumünster-Mitte, Neumünster und Kaltenkirchen, bei Kaltenkirchen und Schnelsen-Nord werden letzte Sicherheitseinrichtungen installiert, Markierungsarbeiten und Arbeiten an den Brücken über die Autobahn vorgenommen. Dann wird bereits im Juni der Verkehr umgeleitet. Das soll bis August dauern. „Via Solutions“ betont, dass sich der Zeitplan witterungsbedingt verschieben könnte.

Zunächst werden die Fahrspuren Richtung Süden nach und nach auf die neuen Autobahnabschnitte Richtung Hamburg verlegt. Dann folgen die beiden Fahrspuren in Richtung Norden zum Bordesholmer Dreieck. Sie werden ebenfalls auf der Fahrbahn nach Süden untergebracht. Die Umbauphase dauere je Abschnitt etwa fünf bis zehn Tage, heißt es in der Pressemitteilung.

Danach beginnen die Bauarbeiten zur Verbreiterung der Fahrbahnen in Richtung Norden. Dafür muss die alte Fahrbahn abgetragen, der Untergrund verfestigt und verbreitert, sowie Entwässerungseinrichtungen gebaut werden.

Die neuen Baustellen werden mit einer 3,25 Meter breiten Fahrspur für Lastwagen angelegt und bieten eine 2,85 breite Überholspur. Hinzu kommt eine zwei Meter breite Notspur, damit leichter eine Rettungsgasse gebildet werden kann. Alle 1,5 Kilometer wird es etwa 100 Meter lange Nothaltebuchten geben.

In Hamburg haben unterdessen die vorbereitenden Arbeiten für den Bau des „Stellinger Deckels“ begonnen. Dafür müssen Schilderbrücken über der Autobahn demontiert werden. Die A7 wird daher am 28. Mai ab 22 Uhr für elf Stunden bis zum 29. Mai um 9 Uhr gesperrt.

Alles zum Ausbau der A7 und der aktuellen Verkehrslage im Norden gibt es unter: shz.de/a7 und shz.de/verkehr.

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