zur Navigation springen

Einsatzgruppenversorger der Marine : Ab in die Werft: „Frankfurt am Main“ im Nord-Ostsee-Kanal

vom

Das Schiff muss wegen einer Beschädigung am Heck in eine Kieler Werft. Bei der Passage durch den Kanal halfen Schlepper.

Kiel | Am Mittwochnachmittag zeigte sich ein seltener Anblick im Nord-Ostsee-Kanal. Der Einsatzgruppenversorger der Deutschen Marine „Frankfurt am Main“ mit der Taktischen Kennung „A 1412“ wurde durch den holländischen Schlepper „Multratug 3“ und den deutschen Schlepper „Bugsier 3“ durch den Nord-Ostsee-Kanal gezogen.

Dem Vernehmen nach soll der Einsatzgruppenversorger aus Wilhelmshaven zur Reparatur des beschädigten Hecks in die Kieler Werft German Naval Yards (GNY) geschleppt werden. Nach Medienangaben wurde dieses durch eine Havarie beim rückwärtigen Einlaufen mit einem Betonvorbau einer Schleuse verursacht.

Das 174 Meter lange und 24 Meter breite Schiff der „Berlin-Klasse“ war bis September 2012 in Kiel beheimatet und wurde auf der Werft der Flensburger Schiffbaugesellschaft (FSG) gebaut. Der Stapellauf erfolgte am 5. Januar 2001. Die Endausrüstung wurde durch die vormalige Kieler Werft Howaldtswerke-Deutsche Werft (jetzt Thyssen Krupp Marine Systems) übernommen. Der Einsatzgruppenversorger wurde am 27. Mai 2002 in Dienst gestellt.

Zuletzt war die „Frankfurt am Main“ an der „Operation Sophia“ im Mittelmeer beteiligt. Am 12. April 2016 rettete die Besatzung 737 Menschen aus Seenot.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Jun.2017 | 06:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen