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Von Tarp bis Jagel : A7 Richtung Süden gesperrt – ab 18 Uhr

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Heute Abend beginnen Asphaltierungsarbeiten zwischen Tarp und Schuby. Der Fernverkehr wird bei Jagel wieder auf die Autobahn zurückgeleitet. Die Sperrung beginnt um 18 Uhr. Auch weiter südlich gibt es Einschränkungen für die Autofahrer.

Tarp | Bitte runter von der Autobahn heißt es ab heute Abend an der Anschlussstelle Tarp für Autofahrer, die auf der A7 in Richtung Süden unterwegs sind. Grund ist die lädierte Fahrbahn: „Auf einem Teilstück von etwa fünf Kilometern Länge muss wegen zunehmender Schäden die Fahrbahndecke erneuert werden“, erklärte Gerhard Nörenberg vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Flensburg. Die Sperrung wird am heutigen Freitag um 18 Uhr eingerichtet und spätestens am Sonntag um 21 Uhr wieder aufgehoben. 

Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, sollen die Arbeiten an einem Wochenende unter Vollsperrung einer Spur erledigt werden. Hätte man sich dafür entschieden, den Verkehr in beiden Richtungen aufrecht zu erhalten, hätte das nach Einschätzung der Behörde eine dreiwöchige Baustelle zur Folge gehabt. Durch die Vollsperrung in Verbindung mit Bauarbeiten auch in der Nacht sollen die Verkehrsbeeinträchtigungen auf das Minimum von nur zwei Tagen begrenzt und Kosten für eine aufwändige Verkehrsführung eingespart werden.

Während der Verkehr in Fahrtrichtung Dänemark nicht beeinträchtigt wird, werden Autofahrer in Gegenrichtung über Nebenstrecken umgeleitet – es geht zunächst über die Landesstraße 317 parallel zur Autobahn bis auf Höhe Schuby und von dort geradeaus weiter über die Bundesstraße 76 bis zur Anschlussstelle Jagel. Die Strecke über die Baustelle hinaus erklärt Nörenberg mit drohender Staugefahr. „Würden wir den Fernverkehr bereits bei Schuby wieder auf die Autobahn leiten, müsste dieser links auf die B202 einliegen – und wir wollen es das auf jeden Fall vermeiden, dass es dort zu einem Rückstau kommt.

Die Vorbereitungen für die Asphaltierung laufen bereits auf vollen Touren, am Donnerstag wurden auf dem Rastplatz Jalmer Moor, der als Lagerplatz dient, diverse Maschinen abgestellt. 

Die neue Fahrbahndecke erhält zunächst nur eine vorübergehende Markierung. Die endgültigen Arbeiten werden einige Wochen später erledigt. Eine Sperrung ist dann nach Aussagen des Landesbetriebs nicht mehr notwendig. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 800.000 Euro. Die Baumaßnahme wird im Auftrage des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein von einer Arbeitsgemeinschaft aus zwei regionalen Bauunternehmen ausgeführt.

Auch weiter südlich gibt es Einschränkungen für den Verkehr: Die Reparaturarbeiten am Hamburger Elbtunnel stellen Autofahrer erneut auf eine Geduldsprobe. Von Samstag an werden die dritte und vierte Röhre sowie die Auffahrt Othmarschen auf die A7 Richtung Süden gesperrt. Für den Verkehr bleiben zwei Fahrspuren je Richtung frei. Die Sperrungen sind bis zum 4. Juni geplant - vor dem Pfingstwochenende sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Über die Feiertage werden dann wieder alle vier Röhren geöffnet. Der Abschluss der dritten und letzten Bauphase ist rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien geplant. Seit März werden im Elbtunnel die Straßen ausgebessert. Die Fahrbahn der vierten Röhre muss zudem komplett erneuert werden. Die Umbaukosten von etwa 3,8 Millionen Euro trägt der Bund.

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erstellt am 09.Mai.2014 | 07:16 Uhr

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