Kontrolle zum Sonntagsfahrverbot : A7: Jeder fünfte Lkw durfte nicht weiterfahren

Die Polizei kontrollierte auf der A7 zwischen Jagel und Harrislee 60 Laster. Zwölf Fahrer mussten die Fahrt beenden. Sie verstießen gegen das Sonntagsfahrverbot.

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07. Juli 2014, 16:42 Uhr

Jagel/Harrislee | Bei einer Kontrolle auf der Autobahn 7 zum Sonntagsfahrverbot sind am Sonntag 60 Lastwagen von der Polizei kontrolliert worden, 12 Fahrern untersagte sie die Weiterfahrt. Der Einsatzbereich lag zwischen den Anschlussstellen Jagel und der Grenze zu Dänemark bei Harrislee. Bei den Kontrollen prüften die Beamten etwaige Ausnahmegenehmigungen für die Fahrt zwischen 0 und 22 Uhr. Ergebnis: Ein Fünftel der Laster war mit unzureichender oder ohne Genehmigung unterwegs. Ihre Fahrt war somit an den Kontrollpunkten beendet.

Von den betroffenen Fahrern wurde eine Sicherheitsleistung von jeweils 145 Euro einbehalten. Vier Firmenverantwortliche erwartet außerdem noch ein Bußgeld in Höhe von 570 Euro.

Neben weiteren Anzeigen wegen mangelnder Ladungssicherung und Verstößen gegen das Fahrpersonalrecht musste unter anderem auch einem holländischen Lastwagenfahrer die Weiterfahrt zunächst untersagt werden: Er konnte für den Transport seiner auf einer Ölbohrplattform dringend benötigten Generatoren zwar eine Sonntagsfahrgenehmigung vorlegen. Der Verantwortliche hatte aber die Generatoren auf einem ungeeigneten Lastwagen verstaut, so dass er eine Gesamthöhe von 4,15 Meter statt der erlaubten 4 Meter erzielte.

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