Kreis Herzogtum Lauenburg : A24: Fünf Verletzte bei Lkw-Unfall

Die beiden Insassen aus dem Passat konnten das Wrack wie durch ein Wunder alleine verlassen.
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Die beiden Insassen aus dem Passat konnten das Wrack wie durch ein Wunder alleine verlassen.

Der Fahrer eines Transporters übersieht ein Stauende, rast auf einen anderen Lkw - und wird lebensgefährlich verletzt.

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13. Mai 2015, 18:15 Uhr

Gudow | Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 24 nahe Gudow im Kreis Herzogtum Lauenburg sind am Mittwochnachmittag fünf Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben waren drei 40-Tonner, zwei Kleintransporter und ein Auto in den Unfall auf der Fahrtrichtung Berlin kurz vor der Autobahnraststätte Gudow beteiligt. Die A24 musste Richtung Osten voll gesperrt werden, es bildete sich ein 20 Kilometer langer Rückstau.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.35 Uhr zwischen der neuen Anschlussstelle Gudow und dem Autobahnrastplatz. Der Fahrer eines mit Schweinen beladenen Viehtransporters hatte vermutlich ein Stauende übersehen. Er raste auf einen Kühllaster und wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in seiner völlig zerstörten Kabine eingeklemmt. Der Kühllaster zermalte einen davor stehenden VW Passat, den er auf einen weiteren Koffer-Lastzug schob. Ein Kleinstransporter wurde auf die Mittelleitplanke katapultiert und ein weiterer Kleinlastwagen gerammt.

Die Leitstelle löste Großalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst aus der gesamten Region aus, ein Hubschrauber aus Hamburg flog zwei Notärzte ein. Feuerwehrleute mussten den Schweinelaster-Fahrer aus dem Wrack retten. Die Frau und der Mann aus dem Passat konnten das Wrack wie durch ein Wunder alleine verlassen.

Die Autobahnpolizei sperrte die A24 voll und leitete den Verkehr an den Anschlussstellen Gudow, Hornbek und Talkau ab, auf den Ausweichstrecken bildeten sich ebenfalls lange Staus.

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