Tatverdächter festgenommen : Tödlicher Streit in Lütjenburg: 34-Jähriger erstochen

In dem Mehrfamilienhaus in Lütjenburg starb ein Mann durch zwei Messerstiche.
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In dem Mehrfamilienhaus in Lütjenburg starb ein Mann durch zwei Messerstiche.

Im Kreis Plön wurde ein Mann mit Messerstichen getötet. Die Mordkommission ermittelt.

shz.de von
11. Februar 2016, 14:00 Uhr

Lütjenburg | In einem Mehrfamilienhaus in Lütjenburg (Kreis Plön) wurde in der Nacht zum Donnerstag ein 34 Jahre alter Mann getötet. Gegen 3 Uhr hatte eine Anwohnerin der Polizei telefonisch gemeldet, dass in einer Nachbarwohnung eine durch Messerstiche verletzte Person liege und Hilfe benötige. Vor Ort konnte nur noch der Tod eines 34 Jahre alten Mannes festgestellt werden.

Nach bisherigen Ermittlungen sei es zwischen zwei albanischen Asylbewerbern zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf einer der beiden durch mindestens zwei Messerstiche tödlich verletzt wurde. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger wurde vor Ort festgenommen. In Tatortnähe hielt sich ein weiterer Zeuge (24) auf, der vernommen wurde. Laut Angaben der Polizei hat er im den geschilderten Tatverlauf bestätigt. Der mutmaßliche Täter soll voraussichtlich noch am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Wie die Polizei weiter mitteilte, handelt es sich bei dem Mehrfamilienhaus um ein Gebäude, das unter anderem für die dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern genutzt wird. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel ermittelt. Weitere Erkenntnisse liegen zurzeit nicht vor.

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