Veranstaltungen in SH : Tausende Besucher beim „Tag der Seenotretter“ erwartet

Die „Pidder Lüng“ ist in List auf Sylt stationiert.

Die „Pidder Lüng“ ist in List auf Sylt stationiert.

Gäste können auf Rettungsbooten Probefahrten machen oder bei inszenierten Rettungsaktionen zusehen.

shz.de von
29. Juli 2018, 09:46 Uhr

Büsum | Der „Tag der Seenotretter“ ist ein buntes Spektakel um eine ernste Sache: Am Sonntag stellt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger DGzRS in Häfen an Nord- und Ostsee sowie auf einigen Inseln Schleswig-Holsteins die Besatzungen der Rettungskreuzer und ihre Arbeit vor. An zwölf Stationen werden die Männer und Frauen der DGzRS ihr Können demonstrieren. Die Helfer sind überwiegend Freiwillige. Sie sind das ganze Jahr bei jedem Wetter rund um die Uhr einsatzbereit. Im vergangenen Jahr retteten sie nach eigenen Angaben bei 2065 Einsätzen 490 Menschen.

In Büsum wird am Sonntag für die Besucher unter anderem eine Rettungsübung im Hafen gezeigt. Auf Amrum werden verschiedene SAR-Übungen (Search and Rescue = Suchen und Retten) an Land vorgeführt. In Langballigau wird unter anderem zum Thema „Auf den Spuren der Seenotretter“ auf dem ältesten seegängigen Salondampfer „Alexandra“ eine Rundfahrt angeboten. Von der Seebrücke und der Küste kann man dort auch SAR-Übungen mit einem dänischen Rettungshubschrauber und Rettungseinheiten beobachten.

Die Alexandra ist das letzte seegehende Passagierdampfschiff Deutschlands.
Michael Staudt
Die Alexandra ist das letzte seegehende Passagierdampfschiff Deutschlands.
 

In Laboe stehen unter anderem Fahrten mit drei Seenotrettungsbooten auf dem Programm. In Heiligenhafen wird das Bergen eines gekenterten Bootes im Hafenbecken gezeigt sowie das Abbergen auf der Rettungsinsel. In Puttgarden zeigt die DGzRS das Erstellen einer Schleppleinen-Verbindung mit einem Leinenschießgerät zu einem anderen Schiff. Auf Pellworm ist der „Tag der Seenotretter“ Gast beim Hafenfest.

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