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Haushalt 2015 : Synode: Nordkirche steht finanziell gut da

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Dank sprudelnder Kirchensteuereinnahmen ist der Haushalt 2015 ausgeglichen. Nach dem Willen der Synode sollen Mehreinnahmen in einen Fonds fließen, aus dem Gemeinden mit besonders vielen Touristen unterstützt werden.

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erstellt am 22.Nov.2014 | 14:34 Uhr

Travemünde | Zum Abschluss ihrer Tagung in Lübeck-Travemünde hat die Synode der Nordkirche am Sonnabend den Haushalt der Landeskirche für 2015 beschlossen. Für das kommende Jahr wird mit Einnahmen von insgesamt rund 489 Millionen Euro gerechnet. Wie die Nordkirche mitteilte, werden davon mehr als 80 Prozent (286,5 Millionen Euro) an die Kirchenkreise und Gemeinden verteilt. Die Landessynode verantwortet den landeskirchlichen Anteil von 19,1 Prozent.

Im Haushalt verankert wurde auch der Umbau des aus den 1950er Jahren stammenden Landeskirchenamtes in Kiel. Dafür darf die Kirchenleitung maximal Kredite in Höhe von 13 Millionen Euro aufnehmen. „Wir haben nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt“, sagte der Vorsitzende des Synoden-Finanzausschusses, Claus Möller. „Die Nordkirche ist auch schuldenfrei.“

Die Synode beschloss am Sonnabend außerdem die Einrichtung eines Fonds „Kirche und Tourismus“. Aus dem für zehn Jahre angelegten Fonds sollen Gemeinden unterstützt werden, in denen während der Tourismussaison besonders viele Urlauber zu Gast sind. Gefördert werden neue oder bestehende Projekte und Maßnahmen mit bis zu 50 Prozent des Gesamtaufwands. In den Fonds sollen bis zu 4,5 Millionen Euro der im Haushalt 2014 nicht einkalkulierten Mehreinnahmen fließen. Wegen der guten Konjunktur hatte die Nordkirche deutlich mehr Kirchensteuer eingenommen als ursprünglich erwartet. Bereits am Donnerstagabend wurden mehrere Kirchengemeinden mit dem neu geschaffenen Gemeindebriefpreis der Nordkirche ausgezeichnet. Der erste, mit 1000 Euro dotierte Preis ging an die Kirchengemeinde Lauenburg. Weitere Auszeichnungen gingen nach Kessin bei Rostock und nach Stralsund, wie die Nordkirche am Sonnabend mitteilte.

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