Probealarm in Hamburg : Sturmflutsirenen an der Elbe: So klingt das Warnsignal

Mithilfe von Sirenen wird noch heute die Bevölkerung vor Katastrophen gewarnt oder die Feuerwehr zum Einsatz alarmiert.

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13. September 2018, 10:33 Uhr

Hamburg | In der Hansestadt wurden am Donnerstagvormittag im Tidegebiet der Elbe probehalber die Sturmflutsirenen ausgelöst. Die Sirenen ertönten zwischen 10.15 Uhr und 10.20 Uhr, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Signal ist ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Im Gegensatz zum Alarmton der Feuerwehr: Ein Dauerton, der nach je 15 Sekunden unterbrochen wird.

Im Ernstfall fordert laut Innenbehörde das Sirenensignal die Bevölkerung dazu auf, die Radios einzuschalten und auf Durchsagen der regionalen Rundfunksender zu achten. Zudem geben Polizei und Feuerwehr mit Lautsprecheransagen Handlungsanweisungen.

Die Sirenen werden etwa eingesetzt im Fall einer sehr schweren Sturmflut – ab der höchsten Wasserstandsstufe vier. Die liegt dann vor, wenn mehr als 7,30 Meter über Normalhöhennull (NHN) vorhergesagt werden.

Im Ernstfall werden noch bevor die Sirenen aufheulen Böllerschüsse gezündet. Mit ihnen sollen die Hafenbewohner und Beschäftigte am Hafen gewarnt werden. Die Böllerschüsse werden bereits ab einem erwarteten Wasserstand von 3,50 Meter über NHN.

Den Probealarm in Hamburg gibt es alljährlich vor Beginn der Sturmflutsaison.

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