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Hallenbad in Norderstedt : Streit mit Sicherheitsdienst: Badegäste durch Pfefferspray verletzt

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein junge Frau geht in Jeans schwimmen. Darauf vom Sicherheitspersonal angesprochen, eskaliert die Situation.

shz.de von
erstellt am 14.Mär.2016 | 16:39 Uhr

Norderstedt | Wieder gab es einen Vorfall im Hallenbad „Arriba“ in Norderstedt. Nach dem Einsatz von Pfefferspray gegen Badegäste ermittelt die Polizei gegen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wegen gefährlicher Körperverletzung. Zwischen drei Familien und dem Sicherheitspersonal hatte es zuvor wegen einer Jeans einen Streit gegeben, bei dem es zu Handgreiflichkeiten kam.

Das Norderstedter Hallenbad war nach schweren sexuellen Übergriffen auf der Wasserrutsche erst kürzlich in die Schlagzeilen geraten. Der Betreiber hatte daraufhin ein neues Sicherheitskonzept angekündigt. Mehr Wachleute, auch getarnt als Badegäste, sollten eingesetzt werden.

Dem Streit vorausgegangen war der Versuch einer 34-jährigen Ägypterin, in Jeans schwimmen zu gehen. Die Frau aus Hamburg wurde von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aufgefordert, sich entsprechende Badekleidung anzuziehen oder das Hallenbad zu verlassen. Damit erklärte sich ihr Ehemann aber nicht einverstanden. Der 31-Jährige und der Sicherheitsmann gerieten in Streit, in den sich noch zwei weitere Familien einmischten.

Es kam zu Handgreiflichkeiten zwischen den Beteiligten, mehrere Personen wurden dabei durch Pfefferspray verletzt. Die Polizei musste den Streit schlichten. Bei zwei der Geschädigten war eine ambulante ärztliche Versorgung erforderlich. Die Ermittlungen der Polizei wegen gefährlicher Körperverletzungen dauern an.

 

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