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SH und bei Hamburg : Staus und Sperrungen: Schwere Unfälle auf den Autobahnen A1 und A7

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Drei Unfälle haben seit Donnerstagabend für Verkehrsbehinderungen im Norden gesorgt. Bei Seevetal wurde ein Mann getötet. Bei einem Unfall auf der A7 war Alkohol im Spiel.

Mehrere Unfälle haben am Donnerstagabend und am Freitag auf den Autobahnen im Norden für Behinderungen und Staus gesorgt.

Auf Grund einer Herzerkrankung verlor ein 55 Jahre alte Fahrer eines LKW die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr auf der A1 zwischen dem Kreuz Südost und Süd gegen die Mittelleitplanke. Dabei riss der Drehkranz des Anhängers ab. Der Anhänger kippte um. Ein großer Teil der Leitplanke wurde dadurch niedergewalzt. Trümmerteile und Mutterboden hatten sich auf der Autobahn verteilt.

Die Feuerwehr versorgte den 55-jährigen Fahrer des LKW notärztlich und brachte ihn in ein Krankenhaus. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn zeitweise voll gesperrt.

Ein weiterer schwerer Verkehrsunfall sorgte auf der A7 für Verkehrsbehinderungen.

Ein 39-Jähriger fuhr auf der A7 in Richtung Norden, als er plötzlich in Höhe Hamburg-Volksdorf die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, ins Schleudern geriet, die Mittelschutzwand durchbrach und im Gegenverkehr mit einem Taxi kollidierte.

Der Verkehrsunfall ereignete sich im Baustellenbereich. Hier sind die Gegenfahrbahnen mit Betonelementen voneinander getrennt. Diese Mauer durchbrach der 39-Jährige mit seinem VW-Caddy, wobei einzelne Elemente verschoben bzw. zerstört wurden. Er stieß anschließend mit dem Mercedes eines 33-jährigen Taxifahrers zusammen, der im mittleren Fahrstreifen Richtung Süden unterwegs war. Das Taxi schleuderte in die Betonmauer; der VW-Caddy drehte sich und blieb im Gegenverkehr stehen.

Durch hochgeschleuderte Betonteile wurden zwei weitere Fahrzeuge (Mercedes, VW Lupo) beschädigt. Der Taxifahrer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus; er konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Der Caddy-Fahrer wurde leicht an der Hand verletzt.

Die Polizei stellte fest, dass der 39-Jährige offenbar unter Alkoholeinfluss stand und ordneten daraufhin eine Blutprobenentnahme an. Ferner bestand der Verdacht, dass sein Fahrzeug überladen mit Bauholz war. Es wurde sichergestellt.

Die A7 musste zeitweise voll gesperrt werden, sodass sich in beide Richtungen Staus bildeten. Um 3 Uhr wurden zwei Fahrstreifen pro Richtung wieder freigegeben.

Bei Seevetal (Landkreis Harburg) wurde am Freitagmorgen ein Mann von einem Auto erfasst und getötet. Das Unfallopfer wurde rund 200 Meter mitgeschleift. Der Getötete gehörte nach Polizeiangaben zu einer fünfköpfigen Reisegruppe, die auf der A7 in Richtung Hamburg unterwegs war. Am Rastplatz Seevetal hatte die Gruppe Pause gemacht.

Die Autobahn wurde nach dem Zusammenstoß vor dem Horster Dreieck in beide Richtungen voll gesperrt. Es kam zu langen Staus im Berufsverkehr.

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erstellt am 11.Sep.2015 | 13:46 Uhr

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