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Schleswig-Holstein

19. November 2017 | 09:58 Uhr

Stadtteilbüros mal wieder geschlossen

vom

shz.de von
erstellt am 09.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Lübeck | Vor fünf Monaten musste die Stadt immer wieder ihre Stadtteilbüros schließen. Der Grund: Viele Stellen waren nicht besetzt.

Nach Protesten sind zwar inzwischen alle 37 Voll- und Teilzeitstellen besetzt, die Einrichtung in St. Gertrud ist aber seit 29. Juli geschlossen. Sie öffnet erst wieder am 2. September. Grund ist laut Stadt ein "Mitarbeiterwechsel".

Die Bürger wechseln in die anderen Stadtteilbüros und sorgen dort für noch längere Warteschlangen. Die Stadt spricht von "Arbeitsverdichtung" für ihre Mitarbeiter. Das bedeutet im Klartext: Die Mitarbeiter haben nicht nur mit übellaunigen Kunden zu tun, die stundenlang warten mussten, sondern kommen mit ihrer Arbeit nicht mehr nach. Die Folge ist ein hoher Krankenstand. Neben St. Getrud ist am Donnerstag das Stadtteilbüro in Moisling zu, am Freitag wird Travemünde nicht bedient.

Am Donnerstag stand ein verärgerter Kunde vor verschlossenen Türen in St. Gertrud, der namentlich nicht genannt werden wollte. Er hatte extra auf die Homepage der Stadt geschaut, ob das Stadtteilbüro geöffnet hat. Den versteckten Hinweis auf die Schließung, im optimalen Fall vier Klicks von der Startseite entfernt, hatte er nicht gefunden.

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