Sportliche Kontakte nach Israel

Im Dialog: Die Gruppe aus der Nähe  Tel Avivs und Börnsen (re.). Foto: sh:z
Im Dialog: Die Gruppe aus der Nähe Tel Avivs und Börnsen (re.). Foto: sh:z

Wolfgang Börnsen empfing Flensburger und israelische Gäste in Berlin

shz.de von
08. August 2013, 03:59 Uhr

Flensburg/Berlin | Fast Jahr für Jahr sorgt der Flensburger Jo Russer dafür, dass es zu einem Jugendaustausch zwischen Heranwachsenden aus dem Heiligen Land und seiner Heimatstadt kommt. Als Leiter der Rhönradgruppe des Turn-und Sportbundes (TSB) Flensburg war er es, der 1980 diese damals neue Sportart in den Turnhochschulen Israels vorstellte. In diesem Jahr sind 17 israelische Jugendliche mit ihren Betreuern Gäste der Fördestadt und Schleswig-Flensburg, heißt es in einer Mitteilung des Flensburger Bundestagsabgeordneten Wolfgang Börnsen.

Demnach war Höhepunkt dieser Jugendbegegnung der Besuch Berlins und des Deutschen Bundestages. Wolfgang Börnsen, der auch zur Finanzierung des Hauptstadt-Aufenthalts beigetragen hatte, empfing die Gruppe. Der Abgeordnete hob die Initiative des TSB hervor und würdigte die Vielzahl von deutsch-israelischen Jugendkontakten von Vereinen und Schulen der Stadt Flensburg. Flensburger Initiativen und Vereine nehmen ihre Verantwortung ernst, zu einem guten, entspannten Verhältnis der jungen deutsch-israelischen Generation beizutragen.

Plädoyer für den Dialog


Besonders dankte er Jo Russer für seinen Einsatz seit über drei Jahrzehnten. Börnsen berichtete von Besuchen in Israel und Gesprächen mit seinen Kollegen aus der Knesset. Er betonte, wie wichtig die deutsch-israelische Freundschaft sei, und rief die Jugendlichen am Ende der Diskussion dazu auf, bei Konflikten immer das Gespräch und eine friedliche Lösung zu suchen.

Zum Berlin-Aufenthalt der Gruppe gehörte auch der Besuch des Holocaust-Mahnmals in der Nähe des Reichstagsgebäudes und ein Stadtrundgang durch die wechselvolle Berliner Geschichte.

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