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In eigener Sache : sh:z-Redakteur Martin Schulte mit Journalistenpreis geehrt

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Der Beitrag „Stadt, Land, Flucht“ hat die Jury überzeugt. Es geht um die Frage, wie SH den demografischen Wandel meistert.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2017 | 12:20 Uhr

Kiel | Der Deutsche Journalisten Verband hat am Freitag die besten Beiträge des Jahres gekürt. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „„Chancen und Herausforderungen des demografischen Wandels“.

Der erste Preis wurde Ulrich Metschies, Wirtschaftsredakteur der Kieler Nachrichten, für seine Reportage „Die Alten kommen mit Macht“ zuerkannt. Die Jury würdigt mit dem Preis die herausragende Darstellung des Themas mit seinen vielfältigen sozialen, ökonomischen und strukturellen Zusammenhängen. Ausdrücklich hebt die Jury hervor, dass der Beitrag ein besonderes Beispiel für Qualitätsjournalismus ist, das unter den Produktionsbedingungen einer Tageszeitung herausragt. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. 

Den zweiten Preis erhielt Martin Schulte, Redakteur der Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages, für seine Reportage „Stadt, Land, Flucht“. Der Autor lenkt den Blick auf die Folgen des demografischen Wandels für die Dörfer in Schleswig-Holstein. Am Beispiel einer Modellregion zeichnet der Autor mit Fakten, Interviews und Bewertungen ein Bild der möglichen Veränderungen und vermittelt dem Leser die Botschaft, dass es auf ihn ankommt, im demografischen Wandel die Chancen zu sehen und sie zu nutzen.

 

Der Preis für Nachwuchsjournalisten ging an den NDR-Journalisten Lukas Knauer. Seine Reportage „Ein Dorf trotzt dem demografischen Wandel“ überzeugte die Jury wegen der besonders gelungenen Verknüpfung von Informationen und authentischer Stimmung in dem Dorf Arlewatt in Nordfriesland. Der Beitrag schafft Orientierung und gibt andererseits die Überzeugung der Dorfbewohner wieder „wir schaffen das, wenn wir es angehen“.  

Insgesamt rund 20 Bewerbungen von Journalistinnen und Journalisten aus den in Schleswig-Holstein verbreiteten Medien waren bis Mitte November 2016 eingereicht worden, teilten die Träger des Preises, der DJV Schleswig-Holstein und der Kieler Presse-Klub, mit. Auch die übrigen Bewerbungen seien Beispiele für die besondere Qualität journalistischer Arbeit in schleswig-holsteinischen Medien, erklärten die Vorsitzenden des DJV und des Kieler Presse-Klubs, Arnold Petersen und Reinhardt Hassenstein. Sie hatten gemeinsam mit Journalisten der Deutschen Presse-Agentur und der Fachhochschule Kiel in der Jury die Beiträge bewertet und ausgewählt.

Der Wettbewerb steht 2017 unter dem Motto: „Wahlen in Schleswig-Holstein“. Bewerbungen sollen mit Bekanntgabe der Ausschreibung in Kürze möglich sein.

(mit dpa)

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