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Schleswig und Angeln : Schlei-Radtour mit Abenteuer

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Entlang das Ostseefjords Schlei zeigt sich Schleswig-Holstein von seiner schönsten Seite. Am Wegesrand warten Wikinger, Heringszäune und verborgene Schätze.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2014 | 11:25 Uhr

Schleswig | „Von Landschaft, Aussicht und Genuss her, ist das eine der schönsten Strecken in Schleswig-Holstein“, sagt Alfred Ebeling. Und er muss es wissen, schließlich ist der 60-Jährige seit etwa 15 Jahren auf zwei Rädern in der Region unterwegs. Und das nicht nur als passionierter Hobby-Radler: Ebeling ist Gründungsmitglied des Radsport Vereins Schleswig und seither Leiter der Abteilung Radwandern. Er kennt die Umgebung wie seine Fahrradtasche, fuhr nicht selten auch da weiter, wo andere längst umdrehten und weiß genau, an welchen Stellen es sich lohnt, den Drahtesel grasen zu lassen um abseits des Weges etwas zu entdecken.

Der Streckenverlauf

Die Tour in Kürze

Ausgehend von der Tourist Information in Schleswig (Plessenstraße 7) führt die Strecke vorbei an Hafen und Holm, entlang der alten Kreisbahntrasse bis nach Schaalby, dann rechts auf die Schulstraße. Hinter Schaalby rechts abbiegen auf die Raiffeisenstraße, sofort links auf Mühlenstraße; bei Kahlebyer Weg rechts durch die Füsinger Au. Weiter über Ekeberg, Geelbek und Schleidörfer Straße nach Brodersby.

Rückweg 1: Mit dem Schiff zurück nach Schleswig

Von Brodersby sind es etwa drei Kilometer zum Missunder Fährhaus. Einfache Fahrt mit der "Wappen von Schleswig": 6,50 Euro; Fahrräder unter Vorbehalt: 2 Euro.

Rückweg 2: Nördlich der Schlei über Füsing und Wenning

Brodersby in südlicher Richtung auf der Missunder Fährstraße verlassen, rechts auf Burger Weg, rechts auf Große Breite, rechts auf Strandweg; über Westerfelder Weg und und Geeler Weg nach Geel. Den Ort Richtung Norden verlassen, links auf Schleidörfer Straße nach Füsing. Von dort vorbei an der Badestelle zum Gut Winning. Weiter in westlicher Richtung zum Klensbyer Weg; ab Klensby den von der Hinfahrt bekannten Weg nach Schleswig zurück.

 

Für eine Familientour per Rad empfiehlt der Profi eine kleine Runde entlang der Schlei. Möglicher Ausgangspunkt ist die Schleswiger Altstadt (siehe auch „Tipps in der Schleswiger Altstadt“), von der aus die Tour in Richtung Schlei startet. Vorbei an Hafen und Holm führt die Knud-Laward-Straße. Hinter dem Holmer Noor kreuzt die alte Kreisbahntrasse die Straße, so dass man rechts abbiegen und ihr bis zu einem Aussichtspunkt in Höhe Klensby folgen kann. Dieser liegt direkt am Wegesrand und bietet neben einem fantastischen Ausblick über Stexwig und Fahrdorf auf der anderen Schleiseite, sogar einen kleinen „Imbiss“, dank Obstbäumen und Brombeersträuchern. Weiter entlang der Bahntrasse führt der Weg nach Moldenit. Die Moldeniter St. Jakobuskirche ist eine Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie lohnt besonders dann einen Besuch, wenn man sich für die Sage interessiert, die hinter der sogenannten Teufelstür steckt. Über ihr sollen noch heute die Spuren zu sehen sein, die der Teufel hinterließ, als er mit einer dort stattfindenden Hochzeit nicht einverstanden war.

Am Holm in Schleswig. Foto: M. Staudt
Am Holm in Schleswig. Foto: M. Staudt
 

Nach diesem Zwischenstopp geht es noch ein Stück weiter entlang der Bahntrasse, bis man diese in Schaalby verlässt, um rechts auf die Schulstraße abzubiegen. Am Ende der Schulstraße geht es rechts auf die Raiffeisenstraße und sofort wieder links auf die Mühlenstraße. Dort wird vielleicht enttäuscht sein, wer vom Ottomotor des eigenen Pkw 6000 bis 7000 Umdrehung pro Minute gewöhnt ist. Das sechs Tonnen schwere Rad der Wassermühle in Schaalby schafft nämlich nur sechs - diese dafür umso eleganter.

Folgt man der Straße weiter, gelangt man rechts auf den Kahlebyer Weg, auf dem - mitten im Grünen - die St. Marien Kirche zu finden ist. „Herrlich aber einsam gelegen“ sei sie, sagt Albert Ebeling und empfiehlt, von dort „immer der Nase nach“ zu laufen. Dann gelange man automatisch in den nahegelegenen Kirchwald, dessen Boden über und über mit Bärlauch bedeckt sei:  „Im Mai bildet er einen weißen Blütenteppich auf dem Waldboden.“

1. Tipp: Die Profis vor Ort - Radsport Verein Schleswig

Fahrradbegeisterte aller Alters- und Leistungsgruppen haben sich in Schleswig zum zweitgrößten Radsportverein Schleswig-Holsteins zusammengefunden. Feierabend-Touren, Radwanderungen für Senioren, Mountainbike-Strecken und Mehrtagesfahrten – die 20 Tourenleiter des Radsport Vereins Schleswig (RVS) kennen sich auf und neben den Radwegen in der Region aus. Nachwuchs-Radler kommen beim "Fette-Reifen-Rennen" auf den Königswiesen auf ihre Kosten. Den Veranstaltungskalender des Vereins, hilfreiche Informationen und Kontaktdaten gibt es auf www.rv-schleswig.de.

2. Tipp: Schatzsuche per Rad

Schnitzeljagd 2.0 - die moderne Art der Schatzsuche heißt Geocaching. Das griechische Wort "Geo" steht für Erde, "cache" bedeutet auf Englisch geheimes Lager. Es gilt also, ein Versteck mitten in der Natur zur finden. Und so funktioniert's: Im Internet ist veröffentlicht, wo das Ziel liegt und mit Hilfe eines GPS-Empfängers oder Smartphones gelangen die Suchenden an die entsprechenden Koordinaten. Mit etwas Spürsinn entdeckt man dort zwar keinen Goldschatz, aber ein kleines wasserfestes Gefäß mit einem Logbuch, das die Namen der stolzen Finder für die Nachwelt festhält.

Fünf solcher Verstecke befinden sich zum Beispiel in und um Kosel: www.opencaching.de. Deutlich mehr Caches bietet die englischsprachige Internetseite www.geocaching.com.

3. Tipp: Alternatives Ende - südlich der Schlei

Neben den zwei genannten Rückwegen, gibt es für die ausführlich beschriebene Fahrradtour auch ein drittes "Happy End": südlich der Schlei über Weseby, Fleckeby, Güby, Borgwedel und Fahrdorf. Diese Umrundung von Großer und Kleiner Breite umfasst eine Strecke von 37 Kilometern. Ein kleiner Umweg lohnt sich besonders: Im Gemeindegebiet von Güby, direkt an der Schlei, liegt Schloss Louisenlund (Foto). Seit 1949 beherbergt es das gleichnamige Internats-Gymnasium und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Jedoch führt ein Wanderweg über die Freimaurer-Anlagen im weitläufigen Park Richtung Borgwedel.

4. Tipp: "Landarzt-Törn" in und um Kappeln

Freunden der ZDF-Vorabendserie "Der Landarzt" empfiehlt die Ostseefjord Schlei GmbH den "Landarzt-Törn". Die 39 Kilometer lange Fahrradtour führt von Kappeln über Grödersby, entlang der Schlei nach Lindau und von dort über Süder- und Norderbrarup, in einem großen Bogen über Brarupholz nach Rabenkirchen-Faulück und zurück nach Kappeln. Nahe der Strecke liegen unter anderem die St. Marien-Kirche Boren, der Lindauhof (Foto) und der Holländerhof in Wagersrott, wichtige Drehorte der bald auslaufenden Serie.Infos und Kartenmaterial in den Touristinformationen in Kappeln und Süderbrarup oder unter www.ostseefjordschlei.de.

5. Tipp: Brodersby - tierisch gut!

Besonders wenn man einen Familienausflug mit mehreren Generationen unternimmt, lohnt sich ein Besuch im Dorfmuseum Brodersby. Viele Großeltern kommen aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus, wenn sie die Ausstellungsstücke sehen: Ein Handwerkerkontor, eine alte Friseurwerkstatt und eine historische Zahnarztpraxis erlauben einen Blick in die Vergangenheit. Aber auch die St. Andreas Kirche lädt mit ihrer Lage auf einer Anhöhe über dem Brodersbyer Noor zum Verweilen ein. Die weiß verputzte Felssteinkirche aus dem zwölften Jahrhundert kennzeichnet ihr schwarzer Holzturm, der etwas niedriger ist als das Kirchendach.

Besonderes Highlight für junge Radfahrer ist ein Besuch bei Wanda (Foto), Willy, Sultan und Käthe auf der Eselkoppel von Barbara Becker. Nach vorheriger Absprache kann man die Vierbeiner kennen lernen und hier sogar einen Eselführerschein machen. Mehrtägige Trekking-Ausflüge oder Kindergeburtstage in tierischer Begleitung gehören wohl zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen an der Schlei.

www.brodersby.de/dorfmuseum.htm

www.schleikirchen.de

www.eselkoppel.de

 

Im weiteren Verlauf überquert der Kahlebyer Weg die Füsinger Au, bis es links auf den Ekeberg geht und von dort wieder links auf die Schleidörfer Straße nach Brodersby (siehe auch „Brodersby: Tierisch gut“). Dann sind es noch etwa drei Kilometer zum Missunder Fährhaus, einem Haltepunkt auf der Strecke der „Wappen von Schleswig“. Eine einfache Fahrt zurück nach Schleswig kostet 6,50 Euro, Fahrräder werden unter Vorbehalt für 2 Euro mitgenommen.

Wer nicht seefest ist oder die Schlei lieber vom Rad aus genießen möchte, verlässt Brodersby in südlicher Richtung, biegt von der Missunder Fährstraße rechts auf den Burger Weg ein und gelangt über Große Breite und Strandweg zur Badestelle in Brodersby-Burg. „Die ist gut“, zieht Albert Ebeling ein prägnantes Fazit. Am Ende des Strandwegs biegt man links und sofort rechts ab und fährt über den Westerfelder Weg nach Geel. Auf dieser Strecke befindet sich ein Grasweg mit Anstieg. "Vielleicht muss man das Stück mit kleinen Kindern schieben", warnt Ebeling. Auf der Strecke von Geel über die Schleidörfer Straße nach Füsing liegt ein Aussichtspunkt, den der Radtour-Experte wärmstens empfiehlt. Begeistert erzählt er von der weiten Sicht, die bei guten Verhältnissen 13 Kilometer weit bis nach Brekendorf reiche. Weiter geht es Richtung Füsing und quer durch den Ort auf die Straße Winningmay. Ihr folgend gelangt man zu einer Badestelle an der Kleinen Breite. Nicht zuletzt wegen Gesa Basners Café Winningmay lohnt sich hier eine Pause. Wenn Albert Ebeling an ihre hausgemachten Kuchen denkt, gerät er ins Schwärmen - und das nicht nur ob deren hervorragender Qualität, sondern auch wegen der stattlichen Größe der Kuchenstücke.

Die Schleswiger Altstadt: Filmkulisse und Ausflugsziel. Foto: Staudt
Die Schleswiger Altstadt: Filmkulisse und Ausflugsziel. Foto: Staudt
 
6. Tipps für die Schleswiger Altstadt

Ob als Start- und Zielort der Strecke oder als Zwischenstopp – in Schleswig lohnt es, sich selbst und dem Drahtesel eine Pause zu gönnen. Ihm bietet die Tourist Information (Plessenstraße 7) einen ungewohnten Luxus: Geschützt vor Wind und Wetter kann das Zweirad samt Gepäck in einem Radhuus, einer blauen Fahrradbox, unterkommen.

Zu Fuß ist es dann nur noch ein Katzensprung am Dom vorbei zum Rathausmarkt in der Altstadt. Sehenswert ist dort das 1234 errichtete Graukloster, das nach seiner Auflösung zum Armenhaus wurde und nun hauptsächlich von der Stadtverwaltung genutzt wird. In der ehemaligen Kirche des Klosters entstand das heutige Rathaus. Während dessen Öffnungszeiten können im Graukloster Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert und eine Armenwohnung besichtigt werden.

Auf der anderen Seite des Rathausmarktes hält das Kleine Traumcafé einige Leckereien bereit. In dem denkmalgeschützten Gebäude mit den roten Fensterrahmen war fast fünf Jahrhunderte eine Apotheke untergebracht, nun gibt es täglich in gemütlichem Ambiente ein Frühstücksbuffet, leichte Gerichte zu Mittag und hausgemachte Kuchen und Torten. Nur wenige hundert Meter entfernt ist in der Langen Straße das Café Schoko-Bohne zu finden. Highlight sind dort die ausgewählten Produkte aus Schlaefkes Schokoladenküche. Sie werden in Kappeln in einer gläsernen Produktion handgefertigt. Infos zu den Fahrradboxen (Radhuus) unter  04621/850056.

www.schleswig.de

www.kleines-traumcafe.de

7. Tipp: Radtour auf dem Wikinger-Friesen-Weg

Schleswig-Holstein, das Land zwischen den Meeren – der dazu passende Radweg ist der Wikinger-Friesen-Weg, führt er doch von St. Peter-Ording im Westen über Schleswig, fast in der Mitte des Strecke, nach Maasholm im Osten des Landes und damit über 300 Kilometer von der Nord- zur Ostsee.

Dabei verhindert nicht nur Kartenmaterial, dass die Radler vom rechten Weg abkommen: GPS-Tracks können vor dem Start kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden, GPS-Geräte liegen unter anderem in den Tourist Informationen in Schleswig, Kappeln und Tarp zum Ausleihen bereit und sogar ein kostenfreier Audioguide kann auf die Reise mitgenommen werden. An 43 Stationen gibt er den Radfahrern Hintergrundinformationen und historisch Wissenswertes über Wikinger und Friesen auf die Ohren. www.wikinger-friesen-weg.de.

8. Tipp: Der Riese von Ulsnis

Einen kleinen Abstecher von der ausführlich beschriebenen Strecke entfernt liegt die Gemeinde Ulsnis. Mit der 2012 aufgestellten Metallstatue des "Riesen von Ulsnis" hat der Ort eine Sehenswürdigkeit gewonnen. Besonders lohnenswert ist aber ein Zwischenstopp beim Café Krog (Foto). Besucher können die hausgemachten Kuchen und Torten auf der Terrasse mit Blick auf die Schlei genießen und einen Besuch in der anliegenden Kunstscheune Krog’s Art anschließen. Nicht umsonst gehört das Gebäude seit 2009 zu den Hauptdrehorten der ZDF-Serie "Der Landarzt."

www.cafe-krog.de
www.ulsnis.de

9. Tipp: Unterwegs auf dem "Heringstörn"

Auf zwei Rädern unterwegs zwischen Schlei und Ostsee: Der "Heringstörn" ist 29 Kilometer lang und verläuft überwiegend flach über asphaltierte Nebenstraßen und Fahrradwege. Die Strecke führt von Kappeln über Ellenberg, Olpenitzdorf, Schönhagen, Karby und Arnis zurück nach Kappeln. Sehenswert sind in Kappeln besonders der Heringszaun (Foto), die Aal- und Fischräucherei Föh, der Museumshafen und die Klappbrücke. Während der Tour lohnen sich Pausen am Weidefelder Strand, der Kirche in Karby und in der sowohl nach Einwohnerzahl (etwa 300) als auch nach Fläche (0,45 Quadratkilometer) kleinsten Stadt Deutschlands: Arnis.Infos und Kartenmaterial in den Touristinformationen in Kappeln und Schönhagen oder unter www.ostseefjordschlei.de.

10. Tipp: "Badesee-Törn" und Ochsenweg

Von Schleswig über Berend, Nübel, Brekling, Süderfahrenstedt und Idstedt führt der so genannte "Badesee-Törn". Die Strecke verläuft nördlich von Idstedter See und Langsee und macht deshalb ihrem Namen alle Ehre. Die zweite Hälfte der Strecke führt entlang des Ochsenwegs. Dieser älteste Fernweg Schleswig-Holsteins verläuft in einer Ost- und einer West-Route von Wedel bei Hamburg über Schleswig bis zur dänischen Grenze nahe Flensburg, wo er als "Heerweg" eine Fortsetzung findet. Informationen über den 29 Kilometer langen "Badesee-Törn" gibt es auf www.ostseefjordschlei.de und über den 504 Kilometer langen Ochsenweg auf www.ochsenweg.de.

Sein persönliches Highlight dieser Tour folgt aber erst noch: Fährt man in nördlicher Richtung zum Gut Winning und von dort westlich weiter, liegt auf dem Weg nach Klensby ein Hohlweg. Ehemals von Pferdefuhrwerken tief ausgefahren, säumt nun das verwachsene Wurzelwerk von Bäumen und Büschen den Wegesrand an beiden Seiten. „Da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen“, erzählt Ebeling begeistert und berichtet, dass sich bei diesem Anblick nicht nur Kinder gut vorstellen können, wie kleine Fabelwesen sich im Labyrinth der Äste verstecken. Anschließend gelangt man über den Klensbyer Weg wieder zur alten Kreisbahntrasse und folgt ihr zurück nach Schleswig.

„28 Kilometer, das ist auch mit Kindern gut zu schaffen“, schätzt Ebeling. Er gibt zu bedenken, dass es bei Fahrradtouren mit jungen Radlern wichtig sei, auf dem Rückweg mehr entdecken zu können, als auf dem Hinweg, damit es dem Nachwuchs nicht zu lang wird. Mit Zwischenstopps an den zwei Badestellen und dem kleinen Abenteuer entlang des Hohlwegs dürfte diese Strecke also für die ganze Familie ein gutes Ende finden.

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