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SH-Reise : Zehn Tipps für einen schönen Tag in Flensburg

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Mehr als Plopp und Punkte an der Förde: Es locken Unternehmungen in der historischen Altstadt bis zur Küstenzeile.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 15:18 Uhr

Flensburg | Je weiter ein Reisender von Flensburg entfernt lebt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er mit Flensburg zuallererst die Straf-Punkte im Sündenregister des Kraftfahrt-Bundesamtes verbindet. Ein bisschen anders verhält es sich wohl bei Handball-Fans oder bei Freunden herben Bieres.

Doch Flensburg hat viel mehr zu bieten als Punkte, Plopp und Profi-Handball. Zunächst gibt es in Flensburg eine nahezu komplett erhaltene historische Altstadt,  die nur einen Steinwurf von der Hafenspitze entfernt liegt. Die maritime Küstenzeile am Westufer mit historischem Hafen, Museumsseglern, Schifffahrtsmuseum und Museumswerft ist in dieser Form sicher einmalig.  Doch Flensburg hat für Gäste noch viel mehr zu bieten – Museen, Parks, historische Häuser, Strände: 10 Tipps haben wir hier zusammengestellt.

1. Tipp: Phänomenale Welt

Die Phänomenta ist ein interaktives Experimentiermuseum. Hier können Groß und Klein naturwissenschaftliche Phänomene selbst entdecken. Beispielsweise kann man selbst erfahren, wie ein Fernsehstudio oder Brückenstatik funktioniert - oder in den Raumfahrttrainer steigen. Dazu kommen wechselnde Ausstellungen. Norderstr. 157-163, Tel.: 0461/144490, www.phaenomenta-flensburg.de.

2. Tipp: Dampferlegende

Die 1908 gebaute „Alexandra“ ist das letzte seegehende Passagierdampfschiff Deutschlands. Das Schiff war das erste fahrende historische Schiff in Schleswig-Holstein unter Denkmalschutz. Heute fährt die „Alexandra“ noch Hafen- und Förderundfahrten und liegt am Kai an der Schiffbrücke. Tel.: 0461/21232, www.dampfer-alexandra.de .

3. Tipp: Das rote Schloss am Meer

In der Marineschule im Stadtteil Mürwik werden seit 1910 die Offiziere der deutschen Marine ausgebildet. Aufgrund seiner gotischen Architektur wird die Schule auch „Das rote Schloss am Meer“ genannt.  Di, 14 bis 19 Uhr geöffnet, Personalausweis erforderlich. Kelmstr. 14, Tel.: 0461/31355876.

4. Tipp: Wasserhäuser und Segelboote

Sonwik ist das jüngste Viertel. Es entstand aus dem früheren Marinehafen. Seit 2002 wurden die alten Gebäude saniert und bewohnbar gemacht. Ebenso wurden die Wasserhäuser gebaut, die auf der Kaimauer liegen. Von der Hafenpromenade aus hat man einen guten Blick auf so manches Segelboot und die Förde. www.sonwik.de.

5. Tipp: Hafenrummel

Die Flensburger Hafenfeste sind einen Besuch wert. Die alten „Gaffelsegler“ kann man immer ab Himmelfahrt vier Tage lang bei der Rumregatta bewundern. Dabei gewinnt der Segler, der als zweiter in das Ziel kommt. Der Preis ist eine „Buddel“ Rum. Mitte August finden dann die Nautics statt. Dabei kann man zahlreiche Großsegler sehen und auch besichtigen. Highlight ist die Auslaufparade am Sonntag.

 
Die Handels – und Kaufmannshöfe,  hier d er Borgerforeningen-Hof, sind nicht nur in der Dämmerung einen Besuch wert. Foto: Staudt
Die Handels – und Kaufmannshöfe, hier d er Borgerforeningen-Hof, sind nicht nur in der Dämmerung einen Besuch wert. Foto: Staudt
 
6. Tipp: Der Platz der Einkehr

Der Nordermarkt ist für seine Cafés und Restaurants bekannt. Im Sommer findet hier reges Leben bis in die Abendstunden statt. Der Neptunbrunnen in der Mitte wurde 1758 errichtet, sein Mittelpunkt ist eine Neptunsfigur. Traditionell wird der Brunnen von den Abiturienten des dänischen Gymnasiums zum Baden gestürmt.

7. Tipp: Kunsttreff

Die Rote Straße ist ein beliebter Ort für Handwerk und Kunst. Früher trafen sich hier reisende Händler. Dadurch entstanden die Kaufmannshöfe. Der Name kommt von „Rodung“, da früher vor den Toren der Wald stand. Die Straße erreichte man durch das rote Tor. Heute befinden sich in den Hinterhöfen kleine Läden und Cafés. Stadtführungen möglich: www.rotestrasse.de.

8. Tipp: Speicher und Gassen

Vom Holm, der Großen Straße und der Norderstraße gehen viele Hinterhöfe und Gänge ab. So gibt es den Oluf-Samson-Gang, in dem trotz seines Rotlicht-Rufs hübsche Kapitänshäuser stehen, und den Brasseriehof, der für seine Speicher bekannt ist. Donnerstagabend gibt es die traditionelle Führung „Dämmerungsbummel“. Vom Nordermarkt geht es quer durch die Höfe und Gassen. Abschließend wird in einer Kneipe eingekehrt.  Führung: www.flensburg-tourismus.de.

9. Tipp: Stadtaussicht

Ein schöner Aussichtspunkt über die ganze Stadt befindet sich auf der Erhöhung Duburg. An der Straße „Am Schlosswall“ ist ein Balkon, der einem einen schönen Blick über die Ost- und Westseite der Stadt sowie den Hafen ermöglicht.

10. Tipp: Sanderlebnis

Der beliebte Strand Solitüde liegt am Ostufer der Förde. Der Strand liegt direkt am Wald und verfügt über  einen Spielplatz und Grillplätze. Weitere Strände sind das Ostseebad und Wassersleben. Bus 3 bis  Solitüde. Bus 1 bis Wassersleben. Bus 7 bis Ostseebadweg.

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