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SH-Reise : Zehn Tipps für einen schönen Tag auf Föhr, Amrum und Pellworm

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Einmalige Landschaften zeigen die Vielfalt inmitten des Wattenmeers.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 15:18 Uhr

Wyk | Nirgendwo ist man dem Weltnaturerbe Wattenmeer näher. Denn die Inseln Föhr, Amrum und Pellworm sowie die nordfriesischen Halligen liegen mittendrin in dieser einmaligen Landschaft, die geprägt ist vom Wechsel der Gezeiten. Dabei hat jedes dieser Eilande seinen ganz eigenen Charakter. 

Föhr ist  die „grüne“ Insel mit saftigen Marschwiesen, Dörfern, die von prächtigen alten Reetdachhäusern geprägt werden und der quirligen Hauptstadt Wyk, die schon seit 1819 Seebad ist. Hier verbrachte einst der dänische König Christian VIII. seine Sommerfrische. Ganz anders die „kleinen Schwestern“: Amrum hat eine imposante Dünenlandschaft und mit dem  Kniepsand einen der breitesten Badestrände Europas. Ganz flach ist dagegen die Marscheninsel Pellworm. Genau wie die Halligen, die bei Sturmfluten immer wieder vom Meer überspült werden – nirgends spürt man die Naturgewalten unmittelbarer.

Um die nordfriesischen „Uthlande“ in ihrer ganzen Vielfalt zu erkunden, braucht es mehr, als nur einen Urlaub. Doch auch für Tagesgäste sind die Inseln und Halligen lohnende Ziele.

1. Tipp: Tief im Westen...

... versinkt die Sonne als knallroter Ball im Meer. Ob Wyk, Goting oder  Dunsum - von der Föhrer Süd- und Westküste ist dieses Schauspiel wunderbar zu beobachten. Einen Logenplatz hat man  auf dem Utersumer Deich. Wie im Theater sitzen die „Sonnenanbeter“ dort allabendlich auf Bänken und klatschen Beifall, wenn das Spektakel vorbei ist.

2. Tipp: Mit der Lore tuckern

Oland, Langeneß und Nordstrandischmoor sind durch einen Lorendamm mit dem Festland verbunden. Immer wenn die Halligleute mit ihren kleinen Loren über den Damm „tuckern“, ist das ein besonderes Schauspiel für Touristen. Mitfahren dürfen aber nur Feriengäste, die von ihren Vermietern abgeholt werden.

3. Tipp: Den Stürmen getrotzt

Ein historisches Kleinod ist die kleine Hallig-Kirche auf Hooge. Die neben dem Hallig-Friedhof auf der Kirchwarft gelegene Johannes-Kirche aus dem 17. Jahrhundert hat viele stürmische Zeiten überlebt. Zahlreiche Gegenstände erinnern heute noch an  diese großen Sturmfluten. Zu bewundern sind auch Kunstwerke des Meisters Ringeling.

4. Tipp: Ziemlich fein herausgeputzt

Bei der Festtagstracht der Friesinnen sticht vor allem der kostbare Schmuck aus Silberfiligran ins Auge. Die Insulanerinnen legen ihre Tracht nicht nur für die Touristen an, sondern auch zu besonderen Anlässen, beispielsweise zur Konfirmation oder Hochzeit.

5. Tipp: Ganz schön klapprig

Seit Jahren brüten Störche in Wyk, unter anderem im Park an der Mühle und auf dem Grundschuldach. Von dort überträgt eine Webcam Bilder von Adebars Familienleben. www.storch.inselseiten.de/storchencam.html

Eine Wattwanderung im Nationalpark ist ein echtes Outdoor-Erlebnis. Foto: sh:z
Eine Wattwanderung im Nationalpark ist ein echtes Outdoor-Erlebnis. Foto: sh:z
 
6. Tipp: Übers Meer wandern

Richtige Eilande sind nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen. Doch nach Föhr und Amrum kann man auch laufen - immer dann, wenn bei Ebbe der Meeresboden trocken fällt. Zwischen den Inseln werden in den Sommermonaten regelmäßig geführte Wattwanderungen angeboten. Termine unter www.foehr.de oder www.amrum.de.

7. Tipp: „Speedboot“ im Wattenmeer

Am schnellsten reist man durch das Wattenmeer mit dem  „Adler Express“. Der „Wasserjet“ düst zwei Mal am Tag von Nordstrand bis Sylt - vorbei an Pellworm, den Halligen und Amrum. www.adler-schiffe.de oder Tel. 04651/98700.

8. Tipp: Treffsicher im Galopp

Es erinnert  an mittelalterliche Reiterkämpfe. Beim Ringreiten muss der Reiter im Galopp einen kleinen Ring mit einer kurzen Lanze aufspießen. Auf Föhr und Amrum finden in den Sommermonaten Turniere statt, die Volksfest-Charakter haben. Termine unter wwww.foehr.de und www.amrum.de

9. Tipp: Gemütlich über die Inseln zockeln

Inselrundfahrten der besonderen Art bieten „Friesenexpress“ (Föhr) und „Insel-Paul“ (Amrum). Die Bimmelbahnen tuckern ganz gemütlich über die Dörfer und die Passagiere erfahren dabei einiges über Land und Leute. Fahrpläne unter www.friesenexpress.de und auf Schildern in Nebel, Norddorf und Wittdün.

10. Tipp: Sommerfrische auf der Sandbank

Sie strecken ihre dicken Bäuche genüsslich in die Sonne, aalen sich im Sand und lassen es sich  gut gehen. Die Seehunde auf den Sandbänken rund um Inseln und Halligen verhalten sich kaum anders als die Urlauber an den Stränden. Wer die Meeressäuger aus der Nähe beobachten will, kann zu Fahrten zu den Robbenbänken in See stechen. Termine unter www.foehr.de, www.amrum.de oder www.seeadler-hooge.de

 

 

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