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SH-Reise : Zehn Tipps für einen schönen Tag auf Eiderstedt

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Eine Halbinsel mit Flair – und besonderen Menschen.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 15:18 Uhr

Von drei seiten vom Meer umgeben, verzaubert die Halbinsel Eiderstedt ganz im Westen Schleswig-Holsteins mit ihrem besonderen Licht und ihrem urwüchsigen Flair. Im Westen der   riesengroße Strand von St. Peter-Ording, der sich bei Urlaubern größter Beliebtheit  erfreut, davor die saftigen Weiden der  flachen  Marsch, die kleinen Dörfer mit ihren reetgedeckten Häusern, mitten in der Landschaft die stattlichen Haubarge – Bauernhäuser, die es so nur auf Eiderstedt gibt und an denen sich der frühere Reichtum der Landschaft heute noch ablesen lässt – und die verträumten Städtchen Garding, Tönning und Friedrichstadt.  

Markant außerdem die zahlreichen Kirchen. Auch geschichtlich ist Eiderstedt etwas Besonderes. So haben die frühere Insel- und spätere Halbinsellage ein eigenes Recht und eine eigene Verwaltung entstehen lassen, aber auch eigene Sitten und Gebräuche sowie ein großes Selbstbewusstsein der Eiderstedter Bevölkerung für ihre Landschaft, die dem Meer vom Menschen durch die Jahrhunderte mühsam abgerungen worden ist.

1. Deutschlands größte Sandkiste

Mehr Meer und Strand als in  St. Peter-Ording gibt es sonst wohl nirgendwo an der Küste. Die riesige Sandkiste erstreckt sich über zwölf Kilometer Länge. Immer ist ein Spaziergang reizvoll und ein sonniger Sommertag  unvergesslich. Und mit etwas Glück findet man Bernstein oder eine Flaschenpost.  www.st.peter-ording-nordsee.de.

2. Reise in die Vergangenheit

Wie eine Zeitreise mutet ein Besuch in Friedrichstadt an, das an der B 202 liegt.   Die alten Häuser stammen teilweise aus  dem 17. Jahrhundert. In den Gassen blühen Rosen,  Museen, Kirchen, Galerien und  viele Gaststuben laden zum Besuch ein.  Im Museum Alte Münze wird vom Leben früher berichtet. www.friedrichstadt.de

3. Fische beobachten im Multimar

Einmal durch ein Pottwal-Skelett spazieren und 280 Arten von Fischen, Krebsen, Muscheln und Schnecken beobachten – das kann man im Multimar Wattforum in Tönning. Direkt an der Eider gelegen bietet das Infozentrum täglich faszinierende Einblicke in die Welt der Nordsee.  Am Robbenberg, Tönning, www.multimar-wattforum.de.

4. Höhenluft genießen

Deutschlands bekanntester Leuchtturm steht im Vorland von Westerhever. Man kann ihn besichtigen, dort heiraten oder sich einfach nur auf der Warft mit dem Natur-Infozentrum der Schutzstation Wattenmeer umschauen. www.tz-eiderstedt.de; www.schutzstation-wattenmeer.de.

5. Wasserwandern mit Muskelkraft

Auch wer kein eigenes Kanu besitzt, in vielen Orten entlang  der Treene gibt es Kanuverleiher. Die Treene ist ein ideales Revier, auch für Anfänger. Ein- und  Aussetzstellen für Kanus gibt es in Hollingstedt, Norderstapel, Schwabstedt, Friedrichstadt und Fresendelf.  Tel. 04638/898404, www.gruenes-binnenland.de

Der Rote Haubarg bei Witzwort. Foto: Volkert Bandixen
Der Rote Haubarg bei Witzwort. Foto: Volkert Bandixen
6. Vielfältige Häuserwelt

Seeth fasziniert mit  einer einmaligen Hauslandschaft  mit allen norddeutschen Typen. Wer Stärkung braucht, der sollte den „Stapelholmer Heimatkrog“ besuchen, einen  der besten Landgasthöfe des Landes.  www.amt-nordsee-treene.de.

7. Achtung! Tieffliegende HolzKugel

Ein alter Eiderstedter Sport ist das Boßeln. Eine verbleite Holzkugel muss dabei weit geschleudert werden. Auch Urlauber können sich daran versuchen.  www.uv-eiderstedt.de, www.tz-eiderstedt.de

8. Zu Gast bei Seehunden und Störchen

Seehunde gibt es im Westküstenpark St. Peter-Ording zu sehen. Im großen Robbarium erfreuen sie die Besucher. Aber es gibt noch viele andere  Vierbeiner und Vögel zu entdecken. Wohldweg 6, St. Peter-Ording, www.westkuestenpark.de.

9. Genießen unterm Reetdach

Der Teufel soll am Roten Haubarg mitgebaut haben. Doch verflucht ist dieses Beispiel der großen Eiderstedter Bauernhöfe  nicht. Wie damals in der Landwirtschaft gearbeitet wurde, erfährt der Besucher  in der Diele, nebenan  ist ein Restaurant.  Sand 5, 25889 Witzwort,  www.roterhaubarg.de.

10. Bollwerk gegen den Blanken Hans

Bis 1974 rauschte die Eider bei Sturmflut ungebremst ins Hinterland. Seitdem wird sie durch das Eidersperrwerk  gebremst. Auf den mächtigen Schotten kann man spazieren und einen Blick auf die wilde Nordsee werfen.

 
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