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SH Reise : Zehn Tipps für einen schönen Tag in Steinburg

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Gipfelstürmer haben es nicht leicht  in Steinburg. 

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 15:19 Uhr

Gipfelstürmer haben es nicht leicht  in Steinburg.  Wer in dem zur Metropolregion Hamburg zählenden Landkreis auch nur 100 Meter Höhenunterschied überwinden  will, wird scheitern. Von Deutschlands tiefstgelegener Landstelle aus – immerhin 3,54 Meter unter dem Meeresspiegel – kommt man allenfalls bis auf die Itzespitze. Und die erhebt sich  gerade einmal 83,4 Meter über einen Landstrich, der es immerhin schon berühmten Literaten angetan hat. Nobelpreisträger Günter Grass schrieb in Wewelsfleth seinen „Butt“. Sein Domizil gehört heute einer Stiftung und beherbergt junge Schriftsteller.  Wewelsfleth soll übrigens sogar schon Friedrich Schiller inspiriert haben. Sein Wilhelm Tell findet  in Henneke Wulf ein Vorbild. Der Legende nach soll es im Kampf zwischen rebellischen Marschbewohnern und dem Dänenkönig schon 1472 zum berühmten Apfelschuss gekommen sein, lange vor den Schweizern also. Überhaupt glänzt Steinburg mit oft im Verborgenen blühenden Besonderheiten. Welcher Landkreis zum Beispiel ist schon aus fast allen Himmelsrichtungen mit einer Fähre zu erreichen.  Landschaftlich gehen die Elbmarschen in die  waldreiche Geest mit zahllosen Naturidyllen über. Und mitten durch schlängelt sich die Stör – Schleswig-Holsteins drittlängster Fluss.

 

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