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SH-Reise : Zehn Tipps für einen schönen Tag im Kreis Pinneberg

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Baumschulen und Rosenzüchter sorgen für internationale Bekanntheit.

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 15:13 Uhr

Pinneberg | Auf dem Weg aus dem Norden in Richtung Hamburg oder umgekehrt ist der Reisende schnell am Kreis Pinneberg vorbeigefahren. Egal, ob auf den Autobahnen A23 und A7 oder per Bahn. Kein Wunder: Handelt es sich bei dem Kreis Pinneberg mit seinen 664 Quadratkilometern doch um den kleinsten Kreis in Schleswig-Holstein – und die Frage, ob sich der Reisende schon beziehungsweise noch in Hamburg befindet, ist auf den ersten Blick nicht immer eindeutig zu beantworten.

Allerdings ist Pinneberg mit seinen mehr als 301.000 Einwohnern auch der bevölkerungsreichste Kreis im nördlichsten Bundesland. Dichte Besiedelung in den Städten auf der einen und ländliche Strukturen auf der anderen Seite prägen das Bild.

Der Kreis ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Dort ist die Wiege des Waldes. Pinneberg hat eines der größten zusammenhängenden Baumschulgebiete der Welt. Und auch die Rosenzüchter finden international Beachtung. Kein Wunder also, dass viele Kommunen in ihr Wappen Bäume und Rosen integriert haben. Auch darüber hinaus hat der Kreis Pinneberg seinen Gästen viel zu bieten – wenn auch zahlreiche Attraktionen eher im Verborgenen wirken.

1. Tipp: Hier kommen die ganz großen Pötte vorbei

Gigantische Luxusliner und Container-Riesen zum Greifen nah: Am Willkomm Höft werden die großen Pötte auf ihrem Weg nach Hamburg nicht nur gern bestaunt, sondern auch begrüßt - und verabschiedet. Seit 1952 gibt es an der Schiffsbegrüßungsanlage des Schulauer Fährhauses Flaggengruß und Heimat-Hymne für die Bord-Besatzung und Infos zum Schiff per Lautsprecher für die „See-Leute“ an Land.

2. Tipp: Ein Park für 4000 Bäume

Mehr als 4000 verschiedene Baumarten und Pflanzensorten sind das ganze Jahr über auf etwa 17,3 Hektar bei der Norddeutschen Gartenschau im Arboretum Ellerhoop zu sehen.  Öffnungszeiten im Sommer: 10 bis 19 Uhr; im Winter 10 Uhr bis Eintritt der Dunkel-heit, www.norddeutsche-gartenschau.de.

3. Tipp: Nur fliegen ist schöner

Wer rasant übers Wasser gleiten möchte, hat dazu in der Wasserski- und Wakeboard-Arena in Pinneberg Gelegenheit. Einzige Voraussetzung: Um sich auf die Bretter zu stellen, sollte man schwimmen können. Profis üben dort halsbrecherische Kunststücke. Jugendliche unter 16 Jahren zahlen elf, Erwachsene 16 Euro pro Stunde; www.wasserski-pinneberg.de.

4. Tipp: „Hol över“ - ganz traditionell

Mit Deutschlands kleinster, handbetriebener Fähre geht es in Kronsnest zwischen Neuendorf und Seester über die Krückau. Der Fährkahn ist seit 1993 wieder in Betrieb. Traditionell wriggen die Fährmänner noch heute. Fährstelle Kronsnest 7, Neuendorf. Vom 1. Mai bis 3. Oktober, wochenends und feiertags von 9 bis 13 sowie von 14 bis 18 Uhr

5. Tipp: Kunst, Geschichte, Apfelkuchen

Die Teestube im historischen Reepschlägerhaus bietet Besuchern Ausstellungen, , Lesungen, Konzerte und ganz besonderen Apfelkuchen. Geöffnet täglich 16 bis 22 Uhr, Wochenende 15 bis 22 Uhr, Montag Ruhetag. Schauenburgerstr. 4, 22880 Wedel. www.reepschlaegerhaus.de.

Kostbare Erde und prächtige Blüten. Foto: Staudt
Kostbare Erde und prächtige Blüten. Foto: Staudt
 
6. Tipp: Waldidylle

Das Hasloher Gehege (von den Haslohern „Pfingstwald“ genannt) liegt im westlichen Teil Haslohs (Pinneberger Straße, Ortsausgang Richtung Tangstedt). Besucher finden in dem Erholungswald einen fünf Kilometer langen Waldlehrpfad. Ein Hochseilgarten ist als weitere Attraktion hinzu gekommen, hier können sich Jung und Alt auf ca 100 Seilbrücken versuchen.

7. Tipp: Schwimmende Bühne 

Das Theaterschiff Batavia - Kulturdampfer mit malerischem Liegeplatz zwischen Stadt und Marsch. Westernhagen, Tony Sheridan, Alma Hoppe standen schon auf der schwimmenden Bühne. Im urigen Unterdeck werden Theaterstücke - auch für Kinder - und Filme gezeigt. www.batavia-wedel.de.

8. Tipp: Skaten unter der Hochbrücke

Für Skater und BMX-Fahrer hat Pinneberg etwas Besonderes zu bieten: Die Skateranlage unter der Hochbrücke ist überdacht und frei zugänglich, dank Straßenbeleuchtung kann dort auch im Dunkeln noch gefahren werden.

9. Tipp: Im Moor die Seele baumeln lassen

Im Quickborner Himmelmoor lässt auch NDR-Moderator Carlo von Tiedemann gern die Seele baumeln. Mit seinen etwa 605 Hektar ist das Naturschutzgebiet im Nordwesten von Quickborn das größte Hochmoor Schleswig-Holsteins. Auch ein Besuch des phänologischen Gartens lohnt sich. Ausgangspunkt: Torfwerk, Schulweg 61.

10. Tipp: Ein Paradies für Rosenfreunde

Das Uetersener Rosarium ist ein Kleinod in der Stadt und ein Paradies für Rosenfreunde. Auf einer Fläche von 70.000 Quadratmetern erblühen mehr als 30.000 Rosen jederzeit zugänglichen Parkanlage. Fast 900 verschiedene Sorten werden präsentiert. Wassermühlenstraße in Uetersen.

 
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