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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt gewinnt gegen Gummersbach

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Die SG Flensburg-Handewitt spielt erfolgreich gegen Gummersbach mit 32:26.

Eine Halbzeit schwach gespielt, am Ende dennoch klar gewonnen – die SG Flensburg-Handewitt bezwang den VfL Gummersbach am Mittwochabend mit 32:26 (14:11) und bleibt damit dem Spitzenduo der Handball-Bundesliga auf den Fersen.

Der Champions-League-Sieger kam allerdings erst nach einer Gardinenpredigt von Trainer Ljubomir Vranjes in der Pause auf Touren. Dem Schweden hatte die erste Hälfte überhaupt nicht gefallen, obwohl die Gastgeber nach 15 Minuten mit 10:6 geführt hatten. Beim 11:8 nahm der SG-Coach eine Auszeit und monierte die mangelnde Einstellung seiner Mannschaft. Ohne Erfolg. Bis zur 26. Minute dauerte es, bis die SG wieder traf. Gummersbach hatte bis zu diesem Zeitpunkt auf 11:10 verkürzt. Die SG zog danach wieder auf drei Tore davon. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff prallte SG-Kreisläufer Anders Zachariassen mit dem Gummersbacher Mark Bult zusammen, wurde blutend vom Feld geführt. Der Däne hatte sich einen Nasenbeinbruch zugezogen.

So musste in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs Rückraumspieler Drasko Nenadic an den Kreis, weil der zweite SG-Kreisläufer, Jacob Heinl, mit Magen-Darm-Problemen in der Kabine geblieben war. Das brachte die Gastgeber aber nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil: Endlich zeigten sie hinten und vorn den Biss, den Vranjes von Beginn an gefordert hatte. Bis zur 41. Minute zog die SG auf 20:13 davon. Der Rest war Formsache gegen einen VfL, der wie in den vergangenen neun Jahren in Flensburg ein dankbarer Gegner war.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Møller (ab 49. Min.) – Karlsson, Nenadic, Eggert (4/1), Glandorf (5), Mogensen (7), Svan (2), Wanne (3), Kaufmann (5), Jakobsson (1), Heinl (3), Zachariassen, Radivojevic (2).

VfL Gummersbach: Lichtlein, Puhle (ab 47. Min.) – Schröter (2), Ernst (1), Schindler (2), Kühn (1), Persson (2), Larsson (2), Jonsson, von Gruchalla (3), Bult (1/1), Becker (1), Schröder (2), Santos (9/3).

Schiedsrichter: Hartmann/ Schneider (Magdeburg/Barleben).

Zeitstrafen: 3:3. – Siebenmeter: 1:4. – Zuschauer: 5750.

Der Spielverlauf zum Nachlesen:

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erstellt am 12.11.2014 | 20:00 Uhr

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