Flensburg : Schwimmer im Hafenbecken sorgen für Großeinsatz

Weil die beiden Schwimmer nach zwei Stunden nicht an Ufer zurückgekehrt waren, alarmierten Passanten die Feuerwehr.

Weil die beiden Schwimmer nach zwei Stunden nicht ans Ufer zurückgekehrt waren, alarmierten Passanten die Feuerwehr.

Die Berufsfeuerwehr Flensburg und die Wasserrettung rückten aus, um zwei zunächst verschollen geglaubte Schwimmer zu finden.

shz.de von
21. Juli 2018, 13:58 Uhr

Flensburg | Gegen 12.15 Uhr am Sonnabend alarmierten Passanten in Flensburg die Feuerwehr. Auf Höhe des Restaurant Mäders entledigten sich rund zwei Stunden zuvor ein Mann und eine Frau ihrer Kleidung und sprangen in das Hafenbecken. Bierflaschen und Kleidung ließen die beiden am Ufer zurück.

Als das Pärchen auch nach zwei Stunden nicht wieder zurückgekehrt war und keiner die beiden am anderen Ufer ausmachen konnten, wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst hinzugezogen.

Die Leitstelle in Harrislee alarmierte die Berufsfeuerwehr Flensburg mit dem kompletten Löschzug und der Wasserrettung. Rettungsdienst und Notarzt rückten ebenfalls aus. Neben einem Einsatzboot der Wasserschutzpolizei wurde auch die DLRG Flensburg alarmiert und angefordert.

Als die ersten Kräfte am Einsatzort eintrafen, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Offenbar haben es die beiden tatsächlich ans andere Ufer geschafft, hatten aber wenig Interesse auf Kontakt mit den Einsatzkräften. Die Besatzung eines Schlauchbootes der Wasserschutzpolizei wollte die beiden aufnehmen und zurück zum Ostufer bringen, doch die beiden hielten von dem Plan herzlich wenig und sprangen erneut ins Hafenbecken. 

Fünfzehn Minuten später tauchten der splitterfasernackte Mann und seine leicht bekleidete Begleitung am Ufer auf und stellten sich den Fragen der Polizeibeamten. Unterdessen waren bereits Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, darunter auch Taucher in Stellung gegangen. Der Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst konnte dann allerdings abgebrochen werden. 

Die Abkühlung im Hafenbecken könnte für das Pärchen nun ein finanzielles Nachspiel haben. Aus Sicherheitsgründen ist das Baden hier nämlich verboten. Die Beamten nahmen die Personalien der beiden auf um diese für ein Bußgeldverfahren an die Stadt weiterzugeben. Nach einer ausdrücklichen Belehrung wurden die beiden ins Wochenende entlassen.

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