Minister wird Bundes-Chef : Schleswig-Holsteins Grüne diskutieren Habeck-Nachfolge am 8. Februar

Von Notz
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Konstantin von Notz ist der Habecksche Politikstil nicht fremd.

Die Nachfolge des populären Ministers soll früh debattiert werden.

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29. Januar 2018, 11:55 Uhr

Kiel | Bei den Grünen rückt die Debatte um Habecks Nachfolge in Kiel in den Blickpunkt. Am 8. Februar will sich der Landesparteirat damit befassen, sagte der Landesvorsitzende Steffen Regis am Montag. Es bestehe aber nicht die Notwendigkeit, dann auch einen Nachfolger zu benennen. Die Bundes-Grünen hatten Habeck eine achtmonatige Übergangszeit zugestanden, in der er seinen Posten als Landesminister fortführen kann. Deshalb sei auch nicht der ganz große Zeitdruck da, sagte Regis. „In nächster Zeit“ solle die Entscheidung aber schon fallen.

„Wir werden das im Landesverband weiter vorbereiten“, sagte Regis.„Wir führen in Ruhe diverse Gespräche. Als Favorit wird in Kiel bisher der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz aus Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) gehandelt, der in Berlin Fraktionsvize der Grünen ist. Der Jurist, Innen- und Netzpolitiker hatte vor der Wahl Habecks zum Parteichef erklärt, er schließe nichts aus.

Grünen-Landtagsfraktionschefin Eka von Kalben sagte in der vorigen Woche, sie wolle nicht Habecks Ministerposten übernehmen, sondern in der Fraktion bleiben. Sie kündigte dabei an, die Grünen wollten sehr kurzfristig über eine Neubesetzung entscheiden.

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