zur Navigation springen

Dithmarschen und Nordfriesland : Schafherden blockieren Bahngleise auf der Strecke Hamburg-Sylt

vom

Vor einer etwas ungewöhnlichen Aufgabe stand die schleswig-holsteinische Polizei am Wochenende. Drei auseinandergetriebene Schafsherden mussten wieder eingefangen werden.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 14:57 Uhr

Bordelum/Lunden | Gleich dreimal mussten Polizei und Bundespolizei am Wochenende ausrücken, weil Schafherden die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Sylt blockierten.

Am Sonntagabend hatten offensichtlich zwei entlaufene Hunde bei Bordelum (Kreis Nordfriesland) eine Herde mit mehr als 90 Tieren aufgescheucht und auseinandergetrieben, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte. Die Schafe konnten von den Einsatzkräften auf eine Weide getrieben werden.

Auch im Bereich Elpersbüttel (Kreis Dithmarschen) wurden am Sonntag entlaufene Schafe an den Bahngleisen gesichtet. Die Tiere konnten ebenfalls eingefangen werden. In beiden Fällen wurde ein Langsamfahrbefehl für die Züge veranlasst.

Bereits am Samstag wurde eine Schafherde in der Nähe von Lunden (Kreis Dithmarschen) in Gleisnähe gemeldet. Auch dort gelang es, die Tiere zusammenzutreiben, so dass es zu keiner Kollision kam.

Die Bundespolizei weist auf die Gefahren durch Tiere im Bahnbereich hin. Bei einer etwaigen Schnellbremsung können auch Reisende im Zug verletzt werden. Die Tierhalter seien für die ordnungsgemäße Einfriedung ihrer Weiden verantwortlich. Sie könnten neben der strafrechtlichen Konsequenz auch mit zivilrechtlichen Forderungen konfrontiert werden, hieß es.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert