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Trübe Frühlingssonne : Saharastaub ist Schuld am Wetter in SH

vom

In Norddeutschland ist der Sand aus der Sahara verantwortlich für den fehlenden Sonnensegen. Der Staub verstärkt die Wolkenbildung. Noch bis Freitag nimmt die Konzentration zu.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 13:49 Uhr

Hamburg | Sandkörner aus der Sahara verschleiern derzeit die Sonne über Norddeutschland. „Diese Staubpartikel verstärken die Wolkenbildung“, sagte der Leiter des Hamburger Instituts für Wetter- und Klimakommunikation, Alexander Hübener, am Mittwoch. „Das erklärt, warum der Himmel derzeit so milchig erscheint.“ Der Staub bilde Kondensationskeime, durch die sich das Wasser in der Luft schneller verflüssige. Bis Freitag nehme die Konzentration im Norden weiter zu.

Danach werde der Staub teils mit Regen „aus der Atmosphäre gewaschen“ und teils nach Osten abziehen. Ungewöhnlich sei das Phänomen nicht, sagte Hübener. Jedes Jahr erreiche der Saharastaub Norddeutschland mindestens ein Mal, in manchen Jahren sogar öfter.

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