Landwirtschaft : Saatgut in Schleswig-Holstein frei von Gentechnik

Ein Mitarbeiter hält Mais-Saatgut in den Händen. /Archiv
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Ein Mitarbeiter hält Mais-Saatgut in den Händen. /Archiv

In den letzten sechs Monaten wurde Saatgut für Mais, Sommerraps, Luzerne sowie erstmalig Soja untersucht.

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11. April 2017, 11:39 Uhr

Kiel | Saatgut in Schleswig-Holstein ist frei von gentechnischen Veränderungen. Dies ist das Ergebnis eines bundesweiten Monitorings, an dem sich auch das nördlichste Bundesland beteiligt hatte. In den vergangenen sechs Monaten seien Saatgut für Mais, Sommerraps, Luzerne sowie erstmalig Soja auf gentechnische Veränderungen untersucht worden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mit. Untersucht wurden fünf Saatpartien Mais, zwölf Sommerrapssaatgutpartien, zwei Partien Luzernesaat sowie eine Sojasaatgutpartie.

Probenentnahme und Analyse sind nach Angaben des Ministeriums so terminiert, dass die Ergebnisse noch vor der Aussaat vorliegen, um einen Anbau mit gentechnisch verändertem Saatgut zu vermeiden. Die Untersuchungen auf Verunreinigung mit gentechnisch veränderten Organismen konzentrieren sich auf die Kulturarten, die - weltweit gesehen - auch als gentechnisch veränderte Sorten angebaut werden. In Deutschland kommen sie gleichzeitig als konventionell gezüchtete Sorten zum Anbau.

Das regelmäßige Saatgutmonitoring, erfolgt nach dem bundesweit abgestimmten Konzept der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft Gentechnik (LAG). Saatgutprobennahme und Saatgutuntersuchungen sind entsprechend diesem länderübergreifenden Monitoringkonzept so terminiert, dass die Ergebnisse noch vor der Aussaat vorliegen, um einen Anbau mit gentechnisch verändertem Saatgut zu vermeiden.

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