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September 2014 : Zweiter Blitzmarathon in SH

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260 Polizisten, 76 Messorte: Der Blitzmarathon in Schleswig-Holstein geht in die zweite Runde.

Kiel | Beim zweiten bundesweiten Blitzmarathon werden in Schleswig-Holstein 260 Polizisten an 76 Messorten stehen, die Kommunen kontrollieren mit 21 Personen an zwölf Messstellen. Die Kontrollen beginnen am 18. September um sechs Uhr morgens und dauern maximal 24 Stunden - allerdings „zeitlich und regional unterschiedlich“, teilt das Innenministerium mit. Geblitzt wird an Unfallschwerpunkten und an sensiblen Orten wie Kindergärten, Schulen und Altenheimen. Wo genau, gibt die Polizei in der Woche ab dem 15. September bekannt.

Für den zweiten bundesweiten Blitzmarathon gegen Raser in knapp drei Wochen können auch Kinder und Jugendliche Standorte für Geschwindigkeitskontrollen vorschlagen. Auch Erwachsene können sich wieder an der Standortwahl der Blitzer beteiligen. Allerdings gilt das nicht für Schleswig-Holstein. Hier werden die Standorte bestimmt.

Laut Innenminister Andreas Breitner war der erste Blitzmarathon im Oktober 2013 ein „großer Erfolg für die Verkehrssicherheit“. Nicht nur an den Kontrollstellen und während des Marathons sei vorsichtiger gefahren worden, der Effekt habe auch darüber hinaus gewirkt. „Der Blitzmarathon ist nicht zuletzt wegen seines großen öffentlichen Aufmerksamkeitswerts geeignet, das Bewusstsein der Autofahrer für die jeweils richtige Geschwindigkeit zu schärfen“, sagt Breitner. Er sei kein PR-Gag und auch keine Abzocke. Die Innenminister hatten Anfang des Jahres beschlossen, auch 2014 wieder einen deutschlandweiten Blitzmarathon zu starten.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein registrierte im vergangenen Jahr 11.693 Verkehrsunfälle mit Personenschäden. Dabei verloren 103 Menschen ihr Leben, 15.066 Personen wurden verletzt. Bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang ist zu hohes Tempo die Hauptunfallursache.

Während des ersten Blitzmarathons am 10. Oktober 2013 wurde in Schleswig-Holstein an 156 Messorten kontrolliert. 405 Polizeibeamte waren im Einsatz. 120.937 Fahrzeugen passierten die Messanlagen. 6.113 Fahrer fuhren zu schnell. „Das entspricht einer Beanstandungsquote von rund fünf Prozent“, teilt das Ministerium mit. Bundesweit waren rund 83.000 Temposünder erwischt worden.

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erstellt am 01.Sep.2014 | 12:41 Uhr

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