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Revolution oder Reformation? : Zusätzlicher Feiertag für SH – SPD schlägt drei Termine vor

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Schleswig-Holstein gehört zu en Bundesländern mit den wenigsten Feiertagen. SPD und SSW wollen das ändern.

shz.de von
erstellt am 27.Jun.2017 | 17:49 Uhr

Kiel | In die Debatte um einen zusätzlichen Feiertag in Schleswig-Holstein hat die SPD im Landtag gleich drei Terminvorschläge eingebracht: den 13. Juni, den 31. Oktober und den 2. November.

Hintergrund der Initiativen von SSW und SPD ist, dass Schleswig-Holstein zu den Bundesländern mit den wenigsten Feiertagen gehört.

Das letztere Datum wäre den Sozialdemokraten am liebsten, wie Fraktionsvize Martin Habersaat am Dienstag erklärte. „Dieser Tag wird von uns präferiert als Gedenken an den Ausbruch der Revolution von 1918, die in Kiel ihren Ausgang nahm und den Auftakt zur Beendigung des Ersten Weltkrieges sowie zur Gründung des ersten demokratischen Staates in Deutschland bildete.“ Am 13. Juni 1990 hatte der Landtag eine Landesverfassung beschlossen, die die bis dato geltende Landessatzung ersetzte. Ein Feiertag am 31. Oktober würde eine Verstetigung des in diesem Jahr einmalig arbeitsfreien Reformationstags bedeuten.

Der neue Landtag wird am Donnerstag in erster Lesung über einen Gesetzentwurf des SSW zur Änderung des Sonn- und Feiertagsgesetzes debattieren. Der SSW schlägt den 13. Dezember als weiteren Feiertag vor, weil an dem Tag 1949 die Landessatzung verabschiedet worden war, der Vorläufer der Landesverfassung. Die SPD halte einen arbeits- und geschäftsfreien Tag mitten in der Adventszeit für problematisch, sagte Habersaat.

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