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Unterkünfte in Schweden : Zahl der Transitflüchtlinge in Kiel und Flensburg sinkt

vom

Die Flüchtlingsströme in den Durchgangsstädten in SH sind übers Wochenende abgeebbt. Unklar bleibt, ob die sinkenden Flüchtlingszahlen damit zu tun haben, dass Schweden keine Unterkünfte mehr garantieren kann.

shz.de von
erstellt am 08.Nov.2015 | 15:09 Uhr

Kiel/Flensburg/Lübeck | Die Städte Kiel und Flensburg haben am Wochenende eine sinkende Zahlen von Flüchtlingen auf dem Weg nach Skandinavien verzeichnet. Die Lage in Lübeck war dagegen weitgehend unverändert, wie das Lübecker Flüchtlingsforum am Sonntag mitteilte.

Der Rückgang in Kiel und Flensburg zeichnete sich ab, seitdem der schwedische Migrationsminister Morgan Johansson angekündigt hatte, keine Unterkünfte mehr garantieren zu können. Ob dies aber direkt mit den sinkenden Zahlen zu tun hat, blieb unklar. Es herrschte zwar Skepsis bei einigen Flüchtlingen, die Mehrheit machte sich jedoch weiterhin auf den Weg nach Schweden, hieß es in Flensburg.

In Kiel verbrachten insgesamt 373 Flüchtlinge die Nacht zum Sonntag, sagte eine Sprecherin der Stadt. Das waren etwa 80 Menschen weniger, als von Freitag auf Samstag. Auch Flensburg vermeldete sinkende Flüchtlingszahlen. Statt der etwa 500 Menschen der jeweils letzten zwei Tage hatten in der Nacht zum Sonntag nur noch etwa 330 Menschen die Unterkünfte der Stadt aufgesucht, so die Initiative Flensburg hilft. Weitere 350 waren am Mittag aus Hamburg angekommen, um weiter gen Norden zu reisen. Die Situation in Lübeck war mit 250 Flüchtlingen am Samstag und Sonntag weitgehend gleich geblieben.

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