FDP-Politiker : Wolfgang Kubicki hat Twitter-Verbot

Telefonieren darf er noch - twittern darf Kubicki aber nach Willen seiner Mitarbeiter nicht. Foto: dpa
Telefonieren darf er noch - twittern darf Kubicki aber nach Willen seiner Mitarbeiter nicht. Foto: dpa

Facebook und Twitter sind für Wolfgang Kubicki tabu: Seine Mitarbeiter haben ihm verboten, sich in sozialen Medien zu tummeln. Er sei unkontrollierbar.

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06. Februar 2013, 08:37 Uhr

Kiel | FDP-Politiker Wolfgang Kubicki (60) hat wegen seiner impulsiven Art von seinen Mitarbeitern strikt verboten bekommen, sich im Web 2.0 zu betätigen. "Facebook und Twitter haben mir meine Mitarbeiter untersagt, weil ich sehr schnell reagiere und sie das dann nicht mehr kontrollieren können", sagte er Studenten der Universität Tübingen in einem Interview für das Buch "Die gehetzte Republik".
Auf seine bissigen Kommentare und Provokationen, für die er bekannt ist, will er trotzdem nicht verzichten. "Ich habe noch immer Spaß an pointierten Formulierungen", betonte er. "Wenn jemand sagt, er wolle auf "Showeffekte à la Kubicki" verzichten, versucht er doch nur zu erklären, warum ihn die Öffentlichkeit bisher nicht wahrgenommen hat."
Andere Politiker tummeln sich sehr aktiv bei Twitter: SPD-Landesfraktionschef Ralf Stegner twittert über Politisches und Privates, von der Fraktionssitzung und seiner Tatort-Sammlung.

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