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Verkehrsachse Deutschland-Dänemark : Verkehrsminister fordern Ausbau der Jütlandroute

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Die Jütlandroute gilt als wichtigste Verkehrsachse zwischen Skandinavien und den anderen europäischen Ländern. Für ihren Ausbau und Erhalt demonstrieren die Verkehrsminister von Schleswig-Holstein und Dänemark den Schulterschluss - für Straße und Bahn.

shz.de von
erstellt am 02.Dez.2013 | 16:43 Uhr

Husum | Für Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) und Dänemarks Verkehrsministerin Pia Olsen Dyhr bleibt die sogenannte Jütlandroute auch nach dem geplanten Bau des Fehmarnbelt-Tunnels die wichtigste Verkehrsachse zwischen Deutschland und Dänemark. „Für die deutsch-dänische Grenzregion mit ihren vielen Berufspendlern und dem Warenaustausch bleibt diese Magistrale elementar“, sagte Meyer nach einer Sitzung der deutsch-dänischen Verkehrskommission am Montag in Husum. Das gelte sowohl für den Straßenverkehr als auch für die Bahnlinie von Hamburg bis in den Norden Jütlands.

Die Jütlandroute gilt als Hauptachse der Verbindung zwischen Skandinavien und den anderen europäischen Ländern. Über diese Strecke der Autobahn 7 in Schleswig-Holstein und ihrer Fortsetzung E45 nördlich der Grenze werden jährlich mehr als 30 Millionen Tonnen Waren per Lastwagen transportiert.

Sie ist aber gleichzeitig ein „Nadelöhr“: Staus und Sperrungen an der Rader Hochbrücke sowie die künftige jahrelange Baustelle durch die Verbreiterung der A7 zwischen Hamburg und Bordesholm können für Verkehrslähmungen sorgen. „Die dreieinhalbmonatige Verkehrseinschränkung auf der Rader Hochbrücke hat der Öffentlichkeit schmerzhaft vor Augen geführt, welcher Nachholbedarf in Deutschland vor uns liegt“, sagte Meyer. Die A7 wird von Herbst 2014 an in mehreren Phasen auf einer Länge von rund 76 Kilometern für mehr als eine Milliarde Euro ausgebaut.

Dabei werden die Fahrbahnen auf hamburgischem und schleswig-holsteinischem Gebiet zum Teil überbaut. „Nutznießer werden werden nicht nur die vielen tausend Berufspendler sein, die täglich auf der A7 unterwegs sind, sondern auch die Transitverkehre von und nach Skandinavien“, sagte der Minister.

Zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur fordern zahlreiche deutsche und dänische Unternehmen sowie Wirtschaftsverbände schon seit Jahren als „Bypass“ für die A7 einen mehrspurigen und kreuzungsfreien Ausbau der Bundesstraße 5 zwischen Heide und der deutsch-dänischen Grenze.

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