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Flüchtlings- und Energiepolitik : Treffen der Nord-Regierungschefs in Schwerin

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Die politische Diskussion wir derzeit von einem Thema beherrscht, der Flüchtlingsfrage. Daran kommen auch die Nord-Regierungschefs beim Treffen in Schwerin nicht vorbei. Sie suchen den Schulterschluss mit der Wirtschaft.

Schwerin | Die norddeutschen Bundesländer suchen gemeinsam nach Wegen, Flüchtlinge effektiv und nachhaltig in ihrer neuen Heimat zu integrieren. Beim Treffen der Nord-Regierungschefs am Freitag in Schwerin soll es vordringlich um die Integration in den Arbeitsmarkt gehen. Deshalb seien auch Vertreter des länderübergreifenden Unternehmerkuratoriums Nord zu der eintägigen Beratung im Schloss eingeladen, teilte die Staatskanzlei in Schwerin als Gastgeber mit. Nicht dabei ist Ministerpräsident Torsten Albig. Er wird in Schwerin vom Chef der Staatskanzlei Thomas Losse-Müller vertreten. Albig nimmt am Freitag in Fuhlendorf (Kreis Segeberg) an der Trauerfeier der Bundespolizei für die beim Hubschrauberabsturz getöteten Bundespolizisten teil. Das teilte die Pressestelle der Landesregierung am Freitagvormittag mit.

In mehreren Veranstaltungen hatten Unternehmer im Norden ihre Bereitschaft bekundet, bei der Suche nach Fachkräften verstärkt auch Flüchtlinge einzubeziehen. Doch müssten diese etwa durch staatlich finanzierte Sprachkurse und Praktika gut vorbereitet werden, hieß es.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) will mit seinen Amtskollegen aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg zudem über die weitere Zusammenarbeit in der Energie- und Verkehrspolitik reden. Die Länder eint ihr Streben nach einem konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien und leistungsfähigen Hinterlandanbindungen der Häfen.

Erst Ende Januar hatten sich die Nord-Regierungschefs nach ihrem „Windenergiegipfel“ mit dem Wismarer Appell für den konsequenten Ausbau der Windenergie an Land sowie auf hoher See ausgesprochen und den Bund aufgefordert, die Voraussetzungen dafür zu sichern.

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erstellt am 04.Mär.2016 | 06:53 Uhr

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