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Wechsel nach Berlin : Torsten Albig: Weggang von Stegner und Habeck würde Lücke reißen

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Robert Habeck will Spitzenkandidat der Grünen werden, Ralf Stegner überlegt noch, ob er nach Berlin wechselt. SPD-Fraktionschef Albis würde beide gern in SH behalten.

Kiel | Ein Wechsel in die Bundespolitik von SPD-Fraktionschef Ralf Stegner und Umweltminister Robert Habeck (Grüne) wäre für Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) ein nur schwer zu kompensierender Verlust für das Land. „Beide würden auch in Berlin erfolgreich sein, aber hier entstünden Lücken, die wir kaum stopfen können - sie würden uns fehlen“, sagte Albig der Deutschen Presse- Agentur.

„Könnte ich es mir aussuchen, würde Ralf Stegner als Partei- und Fraktionsvorsitzender weiterhin an der Seite dieser Regierung stehen und Robert Habeck ein bedeutender Teil von ihr bleiben.“

Habeck strebt zur Bundestagswahl 2017 die Spitzenkandidatur der Grünen an. SPD-Bundesvize Stegner will einen möglichen Wechsel nach Berlin bis in die zweite Hälfte 2016 offen lassen.

„Beide tun dem Land mit ihrer Andersartigkeit gut und helfen uns, den Blick aus der Mittelmäßigkeit zu erheben“, sagte Albig. Im Bundesvergleich sei Stegner ein herausragender Fraktionschef. „Kaum ein anderer spielt parallel eine solche Rolle auch in der Bundespolitik.“ Habeck sei ein ganz besonderer Politiker mit einem anderen Politikverständnis. „Das tut uns auch in der Regierung gut.“ Gingen beide nach Berlin, würden SPD und Grüne auch darauf eine Antwort finden, sagte Albig. „Gemeinsam mit dem SSW gewinnen wir die Landtagswahl 2017 auch so.“

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erstellt am 14.Aug.2015 | 08:11 Uhr

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