Nach Festnahme in SH : Syrer wegen Mitgliedschaft in Terrororganisationen angeklagt

Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg. /Archiv
Das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg. /Archiv

Neben der Mitgliedschaft wirft die Bundesanwaltschaft dem 24-Jährigen Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

shz.de von
25. Mai 2018, 15:32 Uhr

Karlsruhe | Die Bundesanwaltschaft hat einen 24 Jahre alten Syrer wegen Mitgliedschaft in ausländischen terroristischen Vereinigungen angeklagt. Zuständig ist der Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg, wie die Bundesanwaltschaft am Freitag in Karlsruhe mitteilte.

Die Behörde wirft dem Mann vor, sich spätestens Anfang 2013 Terrorvereinigungen in Syrien angeschlossen zu haben. Zunächst habe er sich mit Sturmgewehr und Handgranate bewaffnet am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) beteiligt, später habe er sich ihr angeschlossen.

Im Sommer 2015 sei der junge Mann nach Deutschland gereist. Aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs wurde er im September 2017 in Schleswig-Holstein festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Neben der Mitgliedschaft wirft die Bundesanwaltschaft dem 24-Jährigen Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vor.

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