Sachsen-Wahl : SPD-Stegner warnt Grüne vor Union: „Schwarzes Nichts“

Für Ralf Stegner ist die Union „von vorgestern“. Er rät den Grünen daher von einer Koalition mit der CDU in Sachsen ab.

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02. September 2014, 16:48 Uhr

Berlin | Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner hat die Grünen angesichts der Koalitionsdebatte in Sachsen vor einer Annäherung an die Union gewarnt. „Die Grünen sind eine progressive Partei, und die Union ist von vorgestern“, sagte Stegner der Zeitung „Die Welt“ (Mittwoch).  „Die Steckenpferde der CSU heißen Ausländermaut und Betreuungsgeld. Angela Merkel mag erfolgreich sein, aber dahinter ist viel schwarzes Nichts.“

Ein Bündnis mit der Union tue den Grünen nicht gut. „Ob Hessen, Hamburg oder Saarland - die Ergebnisse von Schwarz-Grün sind bescheiden.“ Auf die Frage, warum die SPD dann mit der Union koaliere, meinte Stegner: „Man muss das Leben nehmen, wie es ist.“ In Sachsen ist sowohl Schwarz-Rot als auch Schwarz-Grün möglich. Stegner ist einer von sechs stellvertretenden Vorsitzenden.

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