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Steuerdeal in Kiel : SPD-Ratsfraktion fordert von Gaschke „Klärung“ der Situation

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Die Kieler SPD-Fraktion hat OB Gaschke „in einer sehr ernsten Aussprache“ deutlich gemacht, dass sie ihre Kritik an Ministerpräsident Torsten Albig nicht teile und deren öffentliche Rücknahme erwarte.

shz.de von
erstellt am 03.Okt.2013 | 11:05 Uhr

Kiel | Die Kieler SPD-Ratsfraktion hat Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke aufgefordert, im parteiinternen Dauerstreit für eine Klärung der „unerträglich gewordenen Situation“ zu sorgen. Das teilten der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Hans-Friedrich Traulsen, und der Chef des SPD-Kreisverbandes Kiel, Jürgen Weber, mit. Die SPD-Fraktion habe Gaschke „in einer sehr ernsten Aussprache“ deutlich gemacht, dass sie ihre Kritik an Ministerpräsident Torsten Albig (ebenfalls SPD) nicht teile und deren öffentliche Rücknahme erwarte.

Seit Tagen streiten sich Gaschke und diverse SPD-Landespolitiker öffentlich um den sogenannten Steuerdeal Gaschkes mit einem Augenarzt. Die FDP in der Kieler Ratsversammlung hatte am Mittwoch einen Antrag auf Einleitung eines Abwahlverfahrens für OB Gaschke gestellt. Dazu erklärten Traulsen und Weber, die SPD-Ratsfraktion beteilige sich nicht an dem Versuch der FDP, „jetzt in dieser verfahrenen Situation ihr parteipolitisches Süppchen zu kochen“.

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