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Minister-Rücktritte in SH : So viel Geld verdienen Breitner und Wende

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Erst trat Waltraud Wende zurück, jetzt folgte ihr Andreas Breitner. Der Ex-Bildungsministerin könnten 150.400 Euro Übergangsgeld gezahlt werden.

shz.de von
erstellt am 27.Sep.2014 | 16:57 Uhr

Kiel | Wer als Minister das Handtuch wirft, fällt zunächst weich. In den ersten drei Monaten nach einem Rücktritt oder einer Entlassung erhält ein Ressortchef weiter das Ministergehalt als Übergangsgeld. Im Fall von Ex-Bildungsministerin Wara Wende sind das rund 11.141 Euro. Bei Andreas Breitner sind es 12.100 Euro pro Monat – wegen der drei Kinder.

Nach Ablauf dieser drei Monate erhalten Minister weitere ein dreiviertel Jahre jeweils die Hälfte ihrer vormaligen Bezüge, bei Wende sind das 5570 Euro und bei Breitner 6050 Euro. Da Breitner bereits angekündigt hat, zum 1. Mai seinen Posten als Manager beim Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen anzutreten, wird der Steuerzahler im Fall des Ex-Innenministers mit maximal 60.500 Euro belastet. Da bislang nichts über einen neuen Job für die ehemalige Ministerin Wende bekannt ist, müssten im schlimmsten Fall 150.400 Euro Übergangsgeld gezahlt werden.

Weil beide Ex-Minister mehr als zwei Jahre lang im Amt waren, steht ihnen ab dem 62. Lebensjahr eine Pension zu. Die beträgt bei Wende und Breitner rund 1100 Euro. Hinzu kommen jedoch noch Ansprüche aus vorausgegangenen Beschäftigungsverhältnissen – bei  Wende aus ihrer Zeit als Uni-Professorin in Holland, bei Breitner aus der Zeit im Polizeidienst, im Innenministerium und als Rendsburger Bürgermeister.

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