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Torsten Albig, Wolfgang Kubicki, Kristin Alheit : So feiern die Polit-Promis aus SH Weihnachten

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Pirat Torge Schmidt isst Hummer, Umweltminister Robert Habeck freut sich auf den Abwasch.

Zu Weihnachten feiern und essen auch die Spitzen der Landespolitik im engeren Kreise mit Familie und Freunden. Und jeder hat etwas, worauf er sich ganz besonders freut. Wir haben nachgefragt – hier die Antworten:

Britta Ernst.
Britta Ernst. Foto: dpa

Für Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) kam das persönliche Highlight – das Zusammenkommen mit der Familie – dieses Jahr schon vor dem eigentlichen Fest. Denn danach ging es direkt zum Flughafen und mit dem Mann, Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, auf die Kanaren „ein bisschen Sonne tanken“. Was heute bei der Ministerin auf den Tisch kommt, wird in der Ferne vor Ort spontan entschieden, „ausgewählt nach dem Tagesappetit und mit Zeit, es zu genießen“.

Festgelegt ist bezüglich des Essens der CDU-Fraktionsvorsitzende Daniel Günther. Wie jedes Jahr gibt es Geflügel. Er verbringe Weihnachten traditionell im Kreis der Familie, sagt Günther. „Höhepunkt des Festes ist der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes.“

Ganz andere Prioritäten setzt der Umweltminister und stellvertretende Ministerpräsident Robert Habeck: „Am meisten freue ich mich darauf, mit meinen Söhnen den Abwasch zu machen und dabei laut zu den Liedern mitzusingen.“ Zum Essen wird bei den Habecks Fondue serviert, ansonsten gilt für den Grünen-Minister: „Weihnachten mache ich dieses Jahr: nichts. Außer Kartenspielen mit meinen Söhnen und den Sport, den ich im letzten halben Jahr nicht geschafft habe.“

Weniger sportlich geht es beim Landeschef zu: „Mein Highlight ist es, die Feiertage entspannt zu begehen, Musik zu hören oder zu lesen“, sagt Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). Ansonsten freut er sich einfach auf ein besinnliches Weihnachten mit seiner Familie. Zum Thema Essen war nur zu erfahren, dass es heute vermutlich Gans gibt.

Ministerin Kristin Alheit: „Die 30-Minuten-Frist ist nicht bindend.“
Kristin Alheit.
 

Bei Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) feiern auch die Eltern mit. Es gibt allgemein keine festen Regeln, was das Essen angeht, allerdings: „Mein jüngerer Sohn stimmt immer für sein Lieblingsessen Lasagne.“ Das diesjährige Highlight will Kristin Alheit nicht verraten, „weil es eine Überraschung wird“.

Samt Familie bei ihrer Mutter in Bad Bramstedt feiert Finanzministerin Monika Heinold (Grüne). Am Abend kommt Raclette auf den Tisch, „denn da ist von Vegetarisch bis Huhn für jeden etwas dabei“. Die Ministerin freut sich auf das gemütliche Zusammensein – und ganz besonders darauf, „ Zeit zu haben und zu überlegen, wie das neue Jahr wohl wird“.

Soziale Betätigung steht beim FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki an erster Stelle: „Ich lese – wie in den Vorjahren – in einem Alten- und Seniorenwohnheim Weihnachtsgeschichten vor. Danach treffen meine Frau und ich uns mit Freunden, um den Heiligabend gemeinsam zu begehen und ausklingen zu lassen.“ Am ersten Feiertag wird im Hause Kubicki nicht gekocht, sondern bei Brunch und Spaziergängen die Freizeit genossen. „Der zweite Feiertag gehört dann den ,Engelkindern’.“

Im Kreise seiner Familie samt aller vier Kinder verbringt Innenminister Stefan Studt diese Tage. Nach einem „besonders aufregenden und herausfordernden Jahr“ freut der SPD-Politiker sich auf die gemeinsame Vorbereitung und den entspannten Genuss des Essens. Was es ist, davon will er sich überraschen lassen. „Ich hoffe auf einige gemeinsame Momente der Ruhe und des Innehaltens. Über das Jahr ist in der Familie vieles zu kurz gekommen.“

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Foto: Michael Ruff
 

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) pendelt über die Feiertage zwischen Hamburg, Hellwege (Niedersachsen) und Bonn, um bei seiner Familie zu sein. Das Essen wird auch dort eine Überraschung. Und für ein Hochgefühl sorgt bei Meyer schon der Gedanke an Zeit und Muße und daran, „einmal nicht über Politik reden zu müssen“.

Spart angeblich für ein Studium nach dem Ausscheiden aus dem Landtag: Piraten-Fraktionschef Torge Schmidt.
Spart angeblich für ein Studium nach dem Ausscheiden aus dem Landtag: Piraten-Fraktionschef Torge Schmidt. Foto: dpa
 

Der Piraten-Fraktionsvorsitzende Torge Schmidt freut sich ganz speziell darauf, „etwas Ruhe und Freizeit neben dem hektischen Parlamentsalltag zu haben. Außerdem bin ich gespannt, all die Freunde aus der Schulzeit wiederzusehen.“ Torge Schmidt verbringt die Weihnachtstage bei seinen Eltern in Sparrieshoop bei Elmshorn. In die Planungen dort im Vorfeld ist er nur wenig eingebunden. „Aber traditionell gibt es Hummer und Perlhuhn.“

Die Kinder und Enkelkinder aus Süddeutschland und Dänemark sind über die Festtage zu Besuch bei Justizministerin Anke Spoorendonk (SSW). „Es wird bestimmt wuselig und etwas chaotisch, aber so etwas gehört sich an Weihnachten ja auch.“ Es gibt ein traditionelles dänisches Weihnachtsessen: Schweinebraten und als Nachtisch „Risalamande“. „Das ist Milchreis mit heißen Kirschen und einer ganzen Mandel darin versteckt. Wer diese entdeckt, bekommt ein „Mandelgeschenk“, also ein zusätzliches Geschenk“, erklärt die Ministerin. Besonders freut sie sich, dass ihre Mutter dieses Jahr dabei sein kann. „Sie sitzt im Rollstuhl, aber mit vereinten Kräften haben wir das Haus einigermaßen barrierefrei hergerichtet.“

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