Unterstützung des Jugendaufbauwerks : SH steckt 940.000 Euro in JAW-Modernisierung

Im Jugendaufbauwerk an der Flensburger Straße in Schleswig werden junge Menschen beruflich qualifiziert.
Im Jugendaufbauwerk an der Flensburger Straße werden junge Menschen beruflich qualifiziert.

Mehrere Einrichtungen im Land werden finanziell unterstützt. Die Mittel sollen helfen, Jugendliche branchengerecht zu qualifizieren.

shz.de von
23. September 2015, 16:34 Uhr

Kiel | Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Modernisierung des Jugendaufbauwerks (JAW) mit knapp 940.000 Euro. „Das ist mehr als gut angelegtes Geld, denn es geht um die berufliche Zukunft von jungen Menschen“, sagte Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) am Mittwoch in Kiel bei der Übergabe von Förderschecks für mehrere Standorte. Die Mittel sollen helfen, Jugendliche auf hohem Niveau und branchengerecht zu qualifizieren.

Gefördert werden Einrichtungen in

  • Flensburg
  • Schleswig
  • Lübeck (2)
  • Dithmarschen (2)
  • Ostholstein
  • Plön
  • Segeberg
  • Steinburg
  • Stormarn

Das Jugendaufbauwerk mit landesweit 18 Einrichtungen ist zuständig für die berufliche Bildung Jugendlicher und junger Erwachsener, die Schwierigkeiten bei der beruflichen Orientierung, bei der Berufswahl und bei der realistischen Einschätzung ihres Leistungsvermögens haben. „Das JAW ist eine Brücke für diejenigen, die dringend gebraucht werden, die aber scheinbar in einer Sackgasse stecken“, sagte Ernst. Es könne helfen, der Wirtschaft gut vorgebildete junge Menschen für eine betriebliche Ausbildung zu übergeben. „Besonders die benachteiligten Jugendlichen brauchen die gemeinsame Unterstützung von Schulen, regionalen Partnern und der Wirtschaft, um Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten.“

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