Europäischer Fond für Regionale Entwicklung : SH erhält 271 Millionen Euro aus EU-Fördertopf

Projekte wie die Seebrücke in St. Peter-Ording wurden aus dem Efre-Topf finanziert.
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Projekte wie die Seebrücke in St. Peter-Ording wurden aus dem Efre-Topf finanziert. Foto: Melanie Ritschel

Das Land Schleswig-Holstein erhält 271 Millionen Euro von der EU. Die Mittel sind unter anderem für die Bereiche Forschung und Innovation sowie umweltgerechte Infrastrukturen vorgesehen.

shz.de von
29. August 2014, 17:05 Uhr

Kiel | Bis 2020 erhält Schleswig-Holstein 271 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (Efre). „Es geht nun darum, das Förderprogramm mit Leben zu erfüllen, damit wir gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes und unserer Unternehmen weiter voranbringen“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) am Freitag. Die Efre-Mittel sind gedacht für die Bereiche Forschung und Innovation, umweltgerechte Infrastrukturen, Energieeffizienz sowie die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Meyer betonte, mit der Genehmigung der Fördermittel aus Brüssel sei auch ein 30 Millionen Euro umfassendes Sonderprogramm für die Westküste sicher. Nach Ministeriumsangaben ist Schleswig-Holstein das erste Bundesland und nach Dänemark das zweite Land überhaupt, das eine Genehmigung für die Mittel erhalten hat. In der Förderperiode 2007-2013 waren insgesamt 1145 Projekte im Norden mit Efre-Mitteln in Höhe von 357 Millionen Euro unterstützt worden. Dadurch wurden Investitionen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro ausgelöst.

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