WSV : Schwarz-Rot stellt Ramsauers Schifffahrtsreform infrage

Die Werft des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel im Nord-Ostsee-Kanal. Es ist eines von drei Ämtern in Schleswig-Holstein, die nach dem Willen von Peter Ramsauer geschlossen werden soll.
Die Werft des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel im Nord-Ostsee-Kanal. Es ist eines von drei Ämtern in Schleswig-Holstein, die nach dem Willen von Peter Ramsauer geschlossen werden soll.

Das könnte die Rettung für die Wasser- und Schifffahrtsämter in Schleswig-Holstein sein: Die Arbeitsgruppe Verkehr will in den Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD den Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung „grundlegend überprüfen“.

shz.de von
22. November 2013, 17:43 Uhr

Berlin | Union und SPD in Berlin stellen den von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eingeleiteten Umbau der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) infrage. Nach Informationen von shz.de heißt es im Abschlusspapier der Koalitionsarbeitsgruppe Verkehr: „Den angestoßenen Reformprozess der WSV werden wir unter intensiver Einbindung der Beschäftigten grundlegend überprüfen mit dem Ziel, die notwendigen regionalen Kompetenzen zu sichern.“

Gegen den Umbau der Schifffahrtsverwaltung hat vor allem die Gewerkschaft Verdi mit massiven Streiks unter anderem am Nord-Ostsee-Kanal protestiert. Aber auch viele Bundesländer wie Schleswig-Holstein sind unzufrieden. In der Kritik steht vor allem die Auflösung vieler Behörden. So sind die bisher sieben Regionaldirektionen bereits in einer neuen Generaldirektion in Bonn aufgegangen. Zudem will Ramsauer 14 Schifffahrtsämter schließen – darunter die Ämter in Brunsbüttel, Lauenburg, Lübeck und Hamburg.

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