Plön : Schloss Salzau wird Erstaufnahmeeinrichtung

Das Schloss Salzau  steht leer, das Land sucht einen Käufer.
Bislang hatte Schleswig-Holstein vergeblich einen Käufer für das seit 2010 ungenutzte Schloss Salzau gesucht.

Das ehemalige Landeskulturhaus wird für Flüchtlinge hergerichtet. Das Land suchte zuvor seit fünf Jahren einen Käufer.

shz.de von
16. September 2015, 20:15 Uhr

Kiel/Plön | Innenminister Stefan Studt (SPD) geht davon aus, dass in diesem Jahr insgesamt mehr als 30.000 Flüchtlinge nach Schleswig-Holstein kommen. Als Erstaufnahmelager soll jetzt auch Schloss Salzau in Plön genutzt werden. Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) stoppte die seit vier Jahren andauernden Verkaufsbemühungen für die Immobilie, die bis 2010 als Probeort für die Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals genutzt wurde.

„Wir werden alles mobilisieren, um Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu verschaffen, damit diese nicht auf Bahnhöfen übernachten müssen“, sagte Heinold. Wann und wie viele Flüchtlinge in das frühere Landeskulturhaus einziehen könnten, werde derzeit geprüft.

shz.de zeigt eine Übersicht der bestehenden und geplanten Flüchtlingsunterkünfte:

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rot = Dauerhafte Erstaufnahmeeinrichtung (EAE), blau = Übergangserstaufnahmeeinrichtungen, gelb = EAE in Planung

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