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Brief an Ahlheit : Schleswig-Holsteins Hochschulen fordern mehr Geld vom Land

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Wenn nicht zusätzliche Mittel kommen, wird der doppelte Abiturjahrgang 2016 kaum zu bewältigen sein.

Kiel | Schleswig-Holsteins Hochschulen haben vom Land eine deutlich bessere Ausstattung gefordert. Die Landesrektorenkonferenz wirft in einem Brief an Wissenschaftsministerin Kristin Alheit (SPD) der Regierung und den Koalitionsfraktionen vor, sie hätten „die Brisanz der akuten Probleme“ aller staatlichen Hochschulen nicht hinreichend zur Kenntnis genommen. Die Uni Kiel könne schon heute in 29 Fächern nicht mehr die Lehre qualitativ hochwertig sicherstellen.

Ohne mehr Mittel könnten die Hochschulen den doppelten Abiturjahrgang 2016 nicht bewältigen, hieß es in dem am Montag bekanntgewordenen Brief. Dann müsse eine vierstellige Zahl von Abiturienten das Land verlassen, um anderswo zu studieren. Benötigt werde ein Programm des Landes für eine höhere Grundfinanzierung. Sonst drohe das Land seine Attraktivität als Studien- und Wissenschaftsstandort zu verspielen.

Ministerin Alheit hielt dagegen: „Wir haben die Probleme der Hochschulen frühzeitig erkannt, nehmen ihre Sorgen ernst und arbeiten gemeinsam an Lösungen.“ Die Landesregierung unterstütze die Hochschulen finanziell mehr als je zuvor. Es sei nicht nur die Grundfinanzierung erhöht worden, machte Alheit geltend. Es gebe auch beträchtliche Mittel für Sanierungs- und Neubaumaßnahmen in Lübeck, Kiel und Flensburg. Am Mittwoch tagt in Kiel eine Hochschulkonferenz.

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erstellt am 09.Mär.2015 | 18:11 Uhr

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