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SPD-Landeschef in SH : Ralf Stegner modelt für einen Friseursalon

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Stegner hat seiner Friseurin einen Gefallen getan. Die SPD jubelt: „Unser Vorsitzender hat die Haare schön“.

Kiel | SPD-Parteivize Ralf Stegner (57) versucht sich jetzt auch als Model. Mit seinem Konterfei wirbt er für einen Kieler Friseursalon, in dem er sich seit Jahren die Haare schneiden lässt.

Dort bekomme wirklich jeder schöne Haare, heißt es in der Anzeige im Werbemagazin „InKiel“, über die die „Kieler Nachrichten“ am Samstag berichteten. Stegner selbst twitterte das Anzeigenfoto mit dem ironischen Satz: „Wir greifen jetzt in jeder Disziplin an.“

 

Geld hat Stegner für seine Aktion nach Informationen der „Kieler Nachrichten“ nicht bekommen. „Ich habe meiner Friseurin lediglich einen Gefallen getan, um den sie mich gebeten hat. Mehr nicht“, sagte Stegner. Und er habe er auch allen Grund, seiner Friseurin dankbar zu sein. Ihr habe er den Wandel vom strengen Bürstenschnitt zur lässigeren Scheitelfrisur zu verdanken.

Die aktuelle Frisur:

<p>Stegner Ende Januar bei der Landeswahlkonferenz in Lübeck: Die Haare sind leicht nach hinten gekämmt.</p>

Stegner Ende Januar bei der Landeswahlkonferenz in Lübeck: Die Haare sind leicht nach hinten gekämmt.

Foto: dpa

2002 hatte Stegner nicht nur eine andere Frisur, sondern auch noch einen Oberlippenbart.

<p>Ralf Stegner war damals noch Staatssekretär im Bildungsministerium. Neben ihm: die damalige Referatsleiterin Gerburg Böhrs aus dem Kultusministerium.</p>

Ralf Stegner war damals noch Staatssekretär im Bildungsministerium. Neben ihm: die damalige Referatsleiterin Gerburg Böhrs aus dem Kultusministerium.

Foto: Kai Christensen/sh:z-Archiv

Stegner ist laut dem Bericht der „Kieler Nachrichten“ nicht der einzige Promi, der für den Salon wirbt. Inhaberin Hüsne Tecirli hatte auch den Ex-Landtagsabgeordneten Trutz Graf Kerssenbrock (CDU) und den langjährigen UKSH-Neurochirurgie-Klinikchef Maximilian Mehdorn zu einem Shooting eingeladen. Ex-Ministerpräsident Peter Harry Carstensen oder UKSH-Vorstandschef Jens Scholz ließen sich demnach wegen Terminkollisionen entschuldigen. Ziel der Friseurin ist es, mit den Fotos beim „German Hairdressing Award“ zu bewerben.

Weitere Werbeaktionen sind Stegner zufolge vorerst nicht geplant. Auf die Frage, ob er auch für andere Unternehmen werben würde, antwortete der Kieler SPD-Landeschef: „Um Gottes willen, nein. Höchstens für den HSV.“

Bei Twitter erntet Stegner überwiegend Spott - auch von Politiker-Kollegen:

 

Stegners Partei nimmt es mit Humor:

 
 
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erstellt am 04.Feb.2017 | 12:06 Uhr

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